Lichter Raum der Hoffnung

Kolumbariumskirche Heilige Familie in Osnabrück

Am südlichen Stadtrand von Osnabrück liegt die Kolumbariumskirche Heilige Familie – direkt neben einem Kindergarten und einer Grundschule. Vom Anfang des Lebens zu seinem Ende sind es hier nur wenige Schritte. Und irgendwie passt genau dies perfekt zu einem unaufgeregt-schlicht illuminierten Bestattungsraum, dessen Beleuchtungskonzept 2023 mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis ausgezeichnet wurde.

Die ursprüngliche Kirche ist ein Rundbau aus den 60er-Jahren. Als die Gemeinde schrumpfte, stellte sich die Frage: Was machen wir mit dem zu groß gewordenen Raum? 2010 gab es einen Architekten-Wettbewerb. „Damals war vom Bistum die Überlegung, ein Kolumbarium mit einzubauen, eine Begräbnisstätte für Urnen“, erläutert Tobias Klodwig von Klodwig & Partner Architekten. Mit seinem Münsteraner Büro gewann er damals den Wettbewerb.

Intelligentes Spiel mit Tageslicht und Reflektion
Foto: Tobias Klodwig

Intelligentes Spiel mit Tageslicht und Reflektion
Foto: Tobias Klodwig

Die Kirche ist nach wie vor auch Gemeindekirche mit 90 Sitzplätzen. Doch drei Wandscheiben trennen den Gottesdienstraum vom außenliegenden Kolumbarium, das wie ein Ring den Gemeinderaum umschließt. Das Miteinander von Lebenden im Innern des kreisrunden Kirchbaus und den umgebenden Toten im außenliegenden Kolumbariumsbereich – „das bildet die Gesamtheit des Lebens ab“, so Klodwigs Idee dabei.

Ein gläserner Gang (rechs) verbindet die Kirche mit dem neuen Kolumbarium
Foto: Heide Teschner/DBZ

Ein gläserner Gang (rechs) verbindet die Kirche mit dem neuen Kolumbarium
Foto: Heide Teschner/DBZ

Die Wirkung nach dem Umbau der Hauptkirche war so groß, dass das Kolumbarium, das ursprünglich einmal für 20 Jahre ausgelegt war, bereits nach 10 Jahren belegt war. Deshalb entstand im Jahr 2022 ein Anbau für 980 weitere Beisetzungsplätze. Auch hier war wieder Architekt Klodwig verantwortlich.

„Das war eine spannende Aufgabe, zu einem Rundbau, der an sich schon eine perfekte Bauform ist, eine analoge Anbau­situation zu schaffen“, erläutert Klodwig. Der neue Raum sollte eine Außengrabstätte sein, nicht beheizt, einfach gehalten, mit den gleichen Raumqualitäten wie der Bestand.

Im Kolumbarium herrscht diffuses Licht vor, der Raum wird nur durch ­Uplights illuminiert
Foto: Hartwig Wachsmann

Im Kolumbarium herrscht diffuses Licht vor, der Raum wird nur durch ­Uplights illuminiert
Foto: Hartwig Wachsmann

„Licht hat im Kirchenbau von jeher eine zentrale symbolische Bedeutung“, erklärt der Architekt. So hat auch schon der Zentralbau ein großes Lichtauge, das den Altarraum ausleuchtet. Der 2022 entstandene, ebenfalls kreisrunde Anbau mit Oberlicht hingegen lebt durch die Sequenz und die Lichtfolgen, die dann ins Zentrum führen und einen ganz eigenen Raum bilden. Und hier kamen die Hamburger Lichtplaner Andres + Partner ins Spiel. 

Mit Einsetzen der Dämmerung wird das Fens­ter zum zweiten, gegenüberliegenden Spiegel
Foto: Patrick Schulte

Mit Einsetzen der Dämmerung wird das Fens­ter zum zweiten, gegenüberliegenden Spiegel
Foto: Patrick Schulte

Vom kontemplativen, dunkel gehaltenen, abgeschlossenen Rundbau der Hauptkirche geht es nun durch einen lichten Verbindungsgang mit gebogenen Glaswänden in einem sanften Bogen zum Kolumbariumsanbau aus dem Jahr 2022. Dabei steigt die Höhe der bodenhohen Fenster von 3,50 m auf 5 m an, sie gewähren den Besuchern einen Ausblick ins Grüne. Durch Spalten zwischen den Fensterscheiben strömt kühle Außenluft herein. Ein geschützter Raum, der drinnen wie draußen zugleich zu sein scheint.

Diffuses Licht im Innern

„Hier haben wir eine ganz andere Atmosphäre“, sagt Lichtplaner Arne Hülsmann von Andres + Partner. In der Hauptkirche gab es eine klare Beleuchtungsaufgabe mit klassischen Leuchten, die von der Decke hängen. „Hier im Anbau wollten wir eigentlich: nichts.“ Hier gibt es lediglich im Verbindungsgang weiße Downlights, die in der Decke verschwinden, die den Blick zum neuen Kolumbarium lenken. Lediglich im Gang herrscht direktes, plastisches Licht, das Schatten wirft.

Lediglich im Verbindungsgang gibt es ­weiße ­Downlights, die in der ­Decke verschwinden
Foto: Hartwig Wachsmann

Lediglich im Verbindungsgang gibt es ­weiße ­Downlights, die in der ­Decke verschwinden
Foto: Hartwig Wachsmann

Tagsüber gelangt ausreichend Tageslicht ins Innere des Gebäudes durch die gläsernen Wände des Gangs sowie durch ein großzügiges zentrales Oberlicht in der Decke des ­Kolumbariums, das einen Blick in den Himmel ermöglicht. Darunter befindet sich ein formgleicher Spiegel auf dem Boden. Um das Oberlicht sind die Wandelemente mit der gleichen Krümmung angeordnet. Die Urnenkammern sind in der Außenseite der inneren und in die Innenseite der äußeren Wände eingelassen.

Grundriss, M 1 : 500

Grundriss, M 1 : 500

Schnitt, M 1 : 500

Schnitt, M 1 : 500

Hier im Kolumbarium herrscht diffuses Licht vor, der Raum wird nur durch Uplights illuminiert. Ziel war es laut Hülsmann, den Blick der Besucherinnen und Besucher ohne den Einsatz sichtbarer Leuchten in den Raum hinein zu lenken. Daher wurde auf den massiven Urnenwänden eine zweifarbige Lichtvoute installiert. Diese ist in einem Kanal zurückversetzt platziert, sodass die Leuchten weder über die Reflexion im Oberlicht noch über die Spiegelung auf dem Boden zu sehen sind.

Je nach Lage kommt wegen des Einblickwinkels ein ­anderes Lichtraster zum ­Einsatz, Lichtraster, M 1 : 300

Je nach Lage kommt wegen des Einblickwinkels ein ­anderes Lichtraster zum ­Einsatz, Lichtraster, M 1 : 300

Detailskizze der Lichtvoute, o. M.

Detailskizze der Lichtvoute, o. M.

Das indirekte Licht erhellt sanft die Decke des Kolumbariums und erzeugt über die Rückreflexion ausreichend Licht auf den vertikalen Flächen der Beisetzungswände. Dank der zweifarbigen Leuchten der Lichtvoute kann die Lichtfarbe über den Tag angeglichen werden, sodass der Raum stets eine ruhige, harmonische Atmosphäre bietet. Hier soll nichts dunkel, traurig und abgeschlossen sein, sondern offen und hell, sagt Architekt Klodwig. Und Hülsmann ergänzt: „Es nimmt dem Ganzen ein bisschen die Schwere.“

Es gibt viele Elemente, die sich auch in der Hauptkirche finden. Der markante Hauptunterschied: Hier finden sich keinerlei Strahler, die reflektieren. Die Umsetzung habe Feingefühl erfordert,  so Klodwig. „Wir wollten keine zusätzlichen Elemente. Der Raum war als erster da, er sollte aus sich heraus strahlen. In der Aufgabenstellung war schnell klar, dass wir mit „Nichts“ arbeiten müssen“, erinnert sich Lichtplaner Arne Hülsmann. Oben in dem kreisrunden Raum gab es etwas Platz, wo das Licht versteckt werden konnte. Die Idee: „Es dürfen nirgendwo Einblicke in die Lichtsysteme entstehen.“

Klar war aber auch: Das indirekte Licht muss sich in den natürlichen Tagesablauf, in die natürlichen Lichtmengen und Lichtfarben einbetten. „Nur ein warmtoniges Licht hier reinzubringen, das dann tagein, tagaus durchglüht, das wäre nicht ausreichend gewesen, weil wir dann tagsüber ein zu warmes Licht oder abends ein zu kaltes Licht gehabt hätten“, so Hülsmann. Gerade bei einem Raum, der nur über die Oberflächen atmet, mit dem Tageslicht immer interagiert, wäre das so nicht möglich gewesen.

Steuerung mit Außenhelligkeitsfühler

„Wir haben hier die Indirektbeleuchtung, die einen Warmton und einen Neutralton hat und die über einen Außenhelligkeitsfühler automatisiert ausbalanciert wird. Und für die Abendsituation haben wir die Downlights, die nur im Warmton strahlen und sich an den Warmton im Innenbereich angleichen“, erklärt Hülsmann. Die Übergänge der sich ändernden Lichtsituation mit Einsetzen der Dämmerung sind kaum bemerkbar.  

„Die Frage war, wie hell müssen wir hier drinnen werden, damit wir abends noch eine vernünftige Ablesbarkeit von den Namen und Daten auf den Urnenwänden haben“, erinnert sich Hülsmann. Aber: „Hier läuft keiner mit dem Messgerät durch und sagt ‚Das ist ein schöner Raum‘, sondern das muss von der Wahrnehmung her funktionieren.“ Das war ein Steuerungsthema und damit Alltagsgeschäft für einen Lichtplaner. Die eigentliche Aufgabe lautete, die Komponenten gut in den natürlichen Tagesablauf einzubetten.  

In der Mitte des Raumes befindet sich direkt unter dem kreisrunden Oberlicht mit dem zentralen Fensterkreuz eine formgleiche große Spiegelfläche auf dem Boden, die eine symbolische Verbindung von Himmel und Erde schafft, da sie den Himmel und damit das Tageslicht reflektiert.

Das Bibelwort „Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir Gott von Angesicht zu Angesicht” (1 Kor 13, 12) an der Wand des Innenraums soll die spirituelle Kraft des Raumkonzepts verdeutlichen, so Klodwig. Das Lichtauge im Deckenbereich stelle eine Verbindung zwischen Irdischem und Himmlischem, zwischen dem Hier und Jetzt und der Ewigkeit her.

Mit Einsetzen der Dämmerung wird der lichte Spiegel unter dem Oberlicht zu einer dunkelblauen Fläche, die einem tiefen Brunnen ähnelt. Die Grenzenlosigkeit lässt einen beim Reinblicken fast schwindeln. Ein Effekt, der gewollt ist: „Sie blicken in die Tiefe, in den Abgrund, in eine Unsicherheit, die einen Menschen im Angesicht des Todes packen kann“, so Klodwig. „Aber gleichzeitig blicken Sie in den Himmel. So haben Sie beides – der Himmel wird in den Raum gespiegelt, der Himmel kommt auf die Erde.“

Dazu das sich spiegelnde (Fenster-)Kreuz als Symbol für Schmerz, Leid, aber auch Trost. Spiegel gebe es sonst nirgends in Kirchen, der sei hier einzigartig, erläutert der Architekt.  

Doch auch die Geometrie und der Blickwinkel spielen eine Rolle. Hier baut alles auf Kreiselementen auf – und dann kommt das Kreuz im Fenster und auf der Spiegelfläche als lineares, gerades Element hinzu und erzeugt Brüche. „Gleichzeitig sehen wir im  Bodenspiegel so viele Abstufungen von Weiß, ein bisschen was vom Kunstlicht und ein bisschen was vom Tageslicht mit drin“, sagt Hülsmann.

Nur zwei kleine Schilder auf dem Boden weisen die Besucherinnen und Besucher darauf hin, die Spiegelfläche nicht zu betreten. Dieser Raum ist sehr informell, er kommt ohne jede Weisung aus – und das mit einfachen geometrischen Mitteln. „Der Raum ist so ruhig, so leer, so pur geworden, dass man kaum mehr etwas weglassen kann. Aber man muss tatsächlich auch nichts mehr dazustellen, damit er funktioniert. Das ist das Ergebnis dieser gelungenen Zusammenarbeit, die hier stattgefunden hat“, sagt Hülsmann.

Sehr durables Lichtsystem

Technische Probleme für die Leuchten durch die offenen Fens­terwände gibt es dabei nicht. Es handelt sich zwar um reine Innenraumleuchten, aber die sind in sich schon sehr stark gekapselt. Und die Leuchten auf den Urnenwänden sind mit einem geringen IP-Schutz versehen.

Dabei kamen die Planer mit wenigen Materialien aus: „Wir haben einen Natursteinboden und wir haben geschichtete Wände mit Lehmputz, der horizontal mit Muschelkalk-Einstreuungen ausgeführt worden ist“, ergänzt Architekt Klodwig. Die Wände reflektieren das Licht gleichmäßig, dazu die goldenen Platten der Urnenfächer – das ist alles eine Einheit. Ebenfalls schlicht gehalten sind die hellen Holzbänke, die im Kreis um den Bodenspiegel stehen. Das indirekte Licht bringt jede Ebene, jedes Material zur Geltung. „Spannend auch: Wenn die Sonne scheint, wandert über den Tag das Lichtkreuz über die Wände.“ Das hat laut Hülsmann nichts mit dem Kunstlicht zu tun: „Das ist ein Effekt, den man fast nicht planen kann.“ Das Schwierige ist, etwas ganz Einfaches zu machen – da  sind sich Lichtplaner und Architekt einig.  

Lichttechnisch war der Bodenspiegel eine kleine Herausforderung, durften sich doch keine Leuchten darin spiegeln. „Die andere Herausforderung ist der Spiegel da oben“, sagt Hülsmann und zeigt auf das Oberlicht in der Mitte des Raums, das spätestens mit Einsetzen der Dunkelheit vom Fenster zum zweiten, gegenüberliegenden Spiegel wird. „Wir haben extra die Vouten sehr weit nach hinten versetzt, so dass wir den Einblick in die Lichtleisten reduzieren können. So können wir hier stehen und haben beim Blick nach oben keine hohe Leuchtdichte im Gesichtsfeld. Dazu wurden die Lichtleisten in der Außenwand in einer Rinne verlegt“, erklärt Hülsmann.

Geringe Herstellungskosten

Und auch in der inneren Wand sind nach oben strahlende Leuchtbänder versteckt. Sonst hätte in den Abendstunden die Lichtmenge nicht ausgereicht. Doch auch dies Licht verteilt sich weich im Raum. Etwa 150 Lux braucht es, damit Besucher noch gut die Namen auf den Urnenkammern in den Wänden lesen können.

Auf die exakte Beleuchtungsstärke hat der Lichtplaner hier nicht so sehr geachtet. Wichtiger waren ihm die zwei Lichtfarben. Hülsmann fügt hinzu: „Wir haben hier im Prinzip eine Doppelinstallation gemacht. Wir können die warmen und die kalten Farben gegeneinander ausregeln.“ Dass der Raum mit der warmen Farbe ausreichend hell sei, liege maßgeblich auch am hellen, reflektieren Muschelkalk-Putz. Für die Abendstunden gibt es einen Außenhelligkeitsfühler, aber die Gemeindeküsterin kann die Lichtanlage auch manuell steuern.

Dieser Raum zeigt auch: Es muss nicht immer geklotzt werden. Die Herstellungssumme für die gesamte Lichtinstallation betrug nur 14 500 Euro. Verglichen mit anderen Projekten, die sich um den Lichtdesignpreis bewarben, ist die Osnabrücker Kolumbariumskirche laut Lichtplaner Hülsmann „eine kleine, schöne Perle“, die mit einem überschaubaren Budget umgesetzt wurde. Ein schlichter Raum, der Ruhe ausstrahlt und zum Nachdenken anregt.

Arne Hülsmann
ANDRES + PARTNER, Hamburg
www.andres-lichtplanung.de
Foto: Stefanie Anten

Arne Hülsmann
ANDRES + PARTNER, Hamburg
www.andres-lichtplanung.de
Foto: Stefanie Anten

Tobias Klodwig
Klodwig & Partner Architekten, Münster
www.klodwig-company.de
Foto: Tobias Klodwig

Tobias Klodwig
Klodwig & Partner Architekten, Münster
www.klodwig-company.de
Foto: Tobias Klodwig

Der feine Umgang mit der Architektur, die zurückhaltende Nutzung von Leuchten und das intelligente Spiel mit Tageslicht und­ ­Reflektion machen dieses Projekt zu einem besonderen Ort.« 
DBZ Heftpartner Licht 01 Lighting Design, Hamburg

Projektdaten

Objekt: Erweiterung der Kolumbariumskirche Heilige Familie,
Osnabrück

Standort: Voxtruper Str. 83, 49082 Osnabrück

Typologie: Sakralbau

Bauherr/Bauherrin: Kath. Kirchengemeinde St. Joseph, Osnabrück

Nutzer/Nutzerin: Kath. Kirchengemeinde St. Joseph, Osnabrück

Architektur: Tobias Klodwig und Anne Elshof als Partner im Büro Klodwig & Partner Architekten PartGmbB

Team: Tobias Klodwig, Anne Elshof, Jan Goldbach, Ilka Drixelius, Julian Wessel

Bauleitung: Klodwig & Partner Architekten

Bauzeit: 03.2021 – 07.2022

Nutzfläche Kirche Bestand: 660 m²

Nutzfläche Anbau: 270 m²

Brutto-Grundfläche Anbau: 323 m²

Brutto-Rauminhalt Anbau: 1 620 m³

Fachplanung

Tragwerksplanung: Ing.-Büro Dr. Ehlers-Unland PartGmbB, Osnabrück,

www.ehlers-unland.de

TGA-Planung: Altenhoff GmbH, Osnabrück, www.heinrich-altenhoff.de

Fassadentechnik: Glasbau Pritz GmbH, Engelskirchen, www.glasbau-pritz.de

Lichtplanung: Andres + Partner - Arne Hülsmann, Hamburg,

www.andres-lichtplanung.de

Bauphysik/ Lüftung: Krämer Evers GmbH & Co.KG, Stuttgart, www.kraemer-evers.de

Energie

Die Erweiterung sollte technisch möglichst einfach und minimalistisch gehalten werden. Der Anbau ist als Außenanlage zu bewerten. Da keine Anforderungen an den thermischen Komfort gestellt wurden, stellte der Feuchteschutz/ Tauwasserausfall der Konstruktion die maßgebende Größe zur Dimensionierung der Bauteile und Haustechnik dar.

Die Kondensatbildung findet überwiegend nachts und in den frühen Morgenstunden statt und trocknet dann über den Vormittag ab. Dies wird durch die Belüftungsfläche über die Fensterfugen und eine nachsteuernde mechanische Lüftungsanlage unterstützt.

Hersteller

Beleuchtung: iGuzzini illuminazione S.p.A, www.iguzzini.com

Bodenbeläge: Natursteinwerk Rinsche GmbH, www.naturstein-rinsche.de

Decke: Cobiax Deutschland GmbH Hohlkörperdecke, www.cobiax.com

Dachabdichtung: Bauder GmbH & Co,KG, www.bauder.de

Gründach: Optigrün international AG, www.optigruen.de

Lüftung: Helios Ventilatoren GmbH + Co KG, www.heliosventilatoren.de

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