DAM Preis 2026 geht nach Berlin
Wir waren nicht überrascht. Vor Jahren vielleicht noch, da wurde Hochglanz hochgelobt, doch auch beim DAM hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Gestaltung wichtig, aber ohne nachhaltiges Planen und Bauen nicht alles sein kann. Jedenfalls dann nicht, wenn der Preis, den man verleiht, Referenzen zeigen, vielleicht gar setzen möchte.
Überrascht waren wir vom Gewinnerprojekt insofern, als wir es kurz zuvor noch für unser Material-Heft im April akquirierten, das von Peter Grundmann Architekten geplante und gebaute ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin. Im Rahmen der Preisverleihung am 30. Januar 2026 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) nahmen Architekt Peter Grundmann und sein Team sowie Matthias Einhoff und Philip Horst als Bauherrenvertreter den Preis entgegen, teilte das DAM mit.
Die Jury habe sich besonders von der Herangehensweise beeindruckt gezeigt, die ehemalige Lagerhalle eines Güterbahnhofs in einen einladenden Treffpunkt zu verwandeln: Das Team von Peter Grundmann Architekten habe hier in enger Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein KUNSTrePUBLIK e. V. in viel eigener Handarbeit sowie eingehaltenem Budget den Bestand weitergebaut, wobei zahlreiche architektonische Standards neu definiert oder gleich über Bord geworfen wären, so die Jury.
Alle weiteren Teilnehmerinnen beim DAM oder unter DBZ.de. Mit Peter Grundmann haben wir unser „DBZ, der Podcast“ Nr. 151 gemacht, hörbar u. a. auf DBZ.de!
