Architektur in Serie

Libeskind Villa als Prototyp eines neuen Designhauskonzepts

Mit der Libeskind Villa, deren Prototyp im westfälischen Datteln als Empfangsgebäude der Fa. Rheinzink gebaut wurde, begründet die Berliner porportion GmbH einen völlig neuen Wohnhaus-Typus. Als Designhauskonzept „Signature Series“ plant das Unternehmen in Zusammenarbeit mit renommierten Architekten Wohnskulpturen, die sich durch ausgefallene zeitgenössische Architektur auszeichnen und in einer weltweit auf 30 Stück limitierten Edition errichtet werden sollen. Das erste Bauwerk dieser Art hat der amerikanische Architekt Daniel Libeskind entworfen.

Die Libeskind Villa wirkt wie ein aus dem Boden gewachsener Kristall. Spitze und stumpfe Winkel, schräge Wände und ineinandergeschachtelte Bauteile schaffen eine einzigartige Architektur. Dynamische Linien unterstreichen die kraftvolle Ausstrahlung. Im Innern beeindruckt das Bauwerk durch Transparenz und außergewöhnliche Raumerfahrungen. Die Villa steht für Exklusivität und nachhaltiges Bauen. Mit innovativer Energietechnik und erstklassigen Materialien soll mit dem Bauwerk ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden.

Die Libeskind Villa hat eine Grundfläche von 200 m², im Obergeschoss stehen weitere 115 m² zur Verfügung. Die in Holzrahmenkonstruktion errichtete Villa wurde ausschließlich aus Materialien gebaut, die eine ECO-Produktdeklaration des Instituts Bauen und Wohnen e.V. nach ISO 14025, Typ 3 aufweisen oder anderweitig entsprechend als Umweltinnovation ausgezeichnet wurden. Die Dach- und Fassadenbekleidung mit Rheinzink ist Bestandteil des Energiekonzepts, denn sie beinhaltet, von außen nicht sichtbar, eine Solarthermieanlage. Die Leistungen der im Verborgenen agierenden Systeme zur Wärmeerzeugung und Gebäudekühlung/-lüftung sind über einen interaktiven Monitor im Grand Room jederzeit abrufbar.

Der von Rheinzink als Empfangsgebäude genutzte Prototyp in Datteln wurde der zukünftigen Nutzung angepasst. Der Grand Room fungiert hier als Veranstaltungsraum mit beeindruckendem Ambiente. Die Daten der Gebäudetechnik werden über einen Zeitraum von drei Jahren gemessen und werden detaillierte Kenntnisse über die Effizienz der Systeme liefern.

 

Internet: www.folge-der-idee.de

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