Zwei für den 3D-Druck

Das Bauunternehmen Züblin und der Technologieanbieter Instatiq bringen den 3D-Betondruck in die Baupraxis für Projekte jedweder Größe. Ein automatisch gesteuerter Mastausleger des Betondruckers Instatiq P1 trägt Beton Schicht für Schicht auf. Die gedruckten Wände erreichen eine Höhe von bis zu 3 m und eine Stärke von 16,5 bis 19 cm. Gefertigt wird mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 cm pro Sekunde und einer maximalen Leistung von 2,5 m3 pro Stunde. Die tragenden Wände eines Geschosses können damit in nur wenigen Tagen erstellt werden, sodass 1 m³ gedruckte Massivwand nur die Hälfte der Zeit des konventionellen Baus von Kalkstein-Mauerwerk benötigt. So spart man Zeit und reagiert auf den Fachkräftemangel. Mitarbeiter profitieren von besseren Arbeitsbedingungen mit weniger Staub und Lärm.

Der technische Vorteil gegenüber anderen 3D-Betondruckern ist, dass massive Wände direkt mit Material aus einem konventionellen Betonmischer und ohne Schalungen erstellt werden können. Es müssen also keine speziellen Baustoffe über weite Strecken angeliefert werden. Gedruckt wird mit einer Betonrezeptur, die ca. 20 Prozent weniger CO₂-Emissionen verursacht als klassisches Kalksteinmauerwerk. Das Gerät fügt sich mobil in die Arbeitsabläufe auf der Baustelle ein; der Mastausleger ist mit seiner 26 m-Länge auch für größere Projekte einsetzbar.

www.zueblin.de

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