Varianten für das Severingelände in Berlin

Früher oder später wird die TU Berlin ihren Standort am Salzufer/Ecke Dovestraße ausbauen – das sogenannte Severingelände. Hier steht heute die TU-Sporthalle und hier hat mit anderen das Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb seine Adresse. Das wird neu strukturiert werden, auch eine Neubebauung wird ins Auge gefasst.

Annette Müller, Gastdozentin am Fach Modell+Design im Studiengang Architektur, und Robert Niemann nahm mit Studierenden an einer Begehung des Geländes teil. Anschließend entwickelten die Studentinnen und Studenten unter ihrer Anleitung und in Kooperation mit Martin Schwacke, Leiter der Abteilung Gebäude- und Dienstemanagement, städtebauliche Varianten zur Um-, Aus- und Zukunftsgestaltung des Geländes. „Modelle sind die Sprache des Architekten“, sagt Annette Müller. „Sie sind gebaute Realität in eigener Dimension und die allgemeinverständlichste Form der Ideenpräsentation.“

Zwei Wochen dauerte der Workshop, in dem die StudentInnen zwölf Modelle des Severingeländes im Maßstab 1 : 500 gestalteten. Das Spektrum der Ideen ist breit – entstanden sind konventionelle, ungewöhnliche und visionäre Lösungsansätze zum städtebaulichen Umgang mit dem Areal. „Wir streben zwar realistische Lösungen an“, so Annette Müller, „aber wir begrüßen auch, wenn Visionäres zum Um- und Weiterdenken anregt“. Angedacht ist ein städtebaulicher Wettbewerb zur Erarbeitung eines Masterplans, der als Grundlage für die Umsetzung neuer TU-Baumaßnahmen dient.

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