Skillary – eine Recruiting-Plattform

Skillary matched Architekten und Bauingenieure mit suchenden Büros. So wollen die Gründerinnen des Start-ups, Andrea Kaiser und Julia Stöckert, dem Fachkräftemangel begegnen!

Die Digitalisierung der Baubranche läuft mit Hochdruck: Gebäudedaten werden immer vollständiger erfasst, der Bauprozess vom Entwurf bis zur Konstruktion soll dadurch reibungsloser ablaufen. Gleichzeitig wird der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte immer stärker. Das weiß die Plattform Skillary für sich zu nutzen. Über die Plattform sollen sich zukünftig Architekten, Ingenieure und Unternehmen besser vernetzen können.

Skillary: Der einfache Weg zu einem neuen Job
Zwei Funktionen vereint Skillary: Zum einen eine verbesserte Möglichkeit, sowohl Kooperationen rund um neue Bauprojekte als auch relevante fachliche Qualifikationen in einer virtuellen Online Datenbank genau zu erfassen. Zum anderen eine automatisierte Matching-Funktion, die angemeldete Talente darin unterstützt, die beste Wahl für den perfekten Arbeitsplatz zu treffen und die umgekehrt angemeldeten Unternehmen dabei hilft, den besten Mitarbeiter oder Kooperationspartner zu finden – innerhalb Deutschlands, künftig aber auch grenzüberschreitend innerhalb Europas.


Architekten und Architekturbüros
Bei Skillary stehen zwei Profile zur Verfügung: eines für Architekten bzw. Ingenieure, das andere für Unternehmen.
Architekten und Fachingenieure können in ihr Profil alle relevanten Fähigkeiten, bereits gewonnene Projekterfahrung und eine Liste an Projekten eintragen. Dabei werden sie von der Plattform unterstützt, um möglichst viele aussagekräftige Details zu erfassen.
Unternehmen erstellen ebenfalls ein Profil. Darin enthalten sind nicht nur Angaben zur Struktur der Aufgaben, sondern auch Hinweise auf die Unternehmenskultur, die für viele Architekten und Ingenieure neben harten Faktoren wie der Bezahlung ebenfalls besonders wichtig ist.
Die Menuführung erleichtert die einfache Erstellung der Profile.


Datensicherheit bei Skillary

Was es besonders attraktiv macht, auf Skillary ein Profil anzulegen, ist, dass die Plattform mit anonymisierten Personendaten arbeitet. Erst auf Anfrage und nach persönlicher Zustimmung der Berufssuchenden werden Personendaten, Zertifikate, Zeugnisse und Projektmappen freigegeben.
Der Algorithmus, auf dem das Matching beruht, arbeitet mit den erfassten Daten – je mehr Aussagekraft ein Profil hat und je detaillierter die Wünsche, Ziele, Projektmappen etc. gepflegt sind, desto besser versteht sich der Algorithmus darauf die richtigen Personen und Unternehmen zusammenzubringen. Dabei gleicht das System die hinterlegten Projektanforderungen mit den Fertigkeiten aus den Talentprofilen ab. So kann erreicht werden, dass Talente perfekt zu ihrem Fachprofil passende Projekte finden und umgekehrt Unternehmen die besten Fachkräfte für ein ausgeschriebenes Projekt oder eine Mitarbeit.

Skillary: das grenzüberschreitende Recruiting-Netzwerk
Die Idee: Mit Skillary wird ein einheitliches System geschaffen, um Architekten und Ingenieure über Grenzen hinweg zu vermitteln. In einer weiteren Ausbaustufe kann SKILLARY dann auch den Kontakt von Talenten mit relevanten Verbänden und Kammern erleichtern.


Was kostet Skillary?

Unternehmen bezahlen für die Teilnahme eine jährliche Abo-Gebühr, für Architekten und Ingenieure ist die Nutzung der Plattform hingegen komplett kostenfrei.


Gerade auf Jobsuche? Die Anmeldung für Architekten und Ingenieure wird ab dem 01.08.2019 freigeschaltet. Die Unternehmensseite wird voraussichtlich im 4. Quartal 2019 online gehen.


[1] Statista Branchenreport Baugewerbe – August 2018
[2] VDI Ingenieurmonitor 2018/III - Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen – Januar 2019

Mehr zum Thema Büromanagement.

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