Reversible Knotenverbindungen für Werk- und Forschungshalle der TU Kaiserslautern (TUK)

Der Lehr- und Forschungscampus im Diemer­steiner Tal erweitert die Kapazitäten des „t-lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe“ der TU Kaiserslautern (TUK) im innovativen und experimentellen Holzbau. Zunächst entsteht eine 360 m2 große Werk- und Forschungshalle, deren Bauweise die Prinzipien ­einer umweltverträglichen Kreislaufwirtschaft umsetzt. So sorgen neuartige Knotenpunkte etwa ­dafür, dass sich die Konstruktion vollständig rückbauen lässt. Damit alle Bauprodukte, Bauelemente und Bauteile den Kriterien einer konsequenten Kreislaufwirtschaft entsprechen, hat das Planungsteam im Entwurfskonzept vorgesehen, dass Teile des Tragwerks, die Dämmebene sowie die Dach- und Wandbekleidung zu 100 % demontier- und wiederverwendbar sein sollen. Die Planungsgrundlagen sowie das Entwurfskonzept für den t-lab Campus Diemerstein sind in mehreren gemeinsamen Lehrveranstaltungen der TUK-Fachgebiete Baukonstruktion und Entwerfen (Univ.-Prof. Stephan Birk) sowie Tragwerk und Material (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Graf) mit Studierenden entstanden. Das rund 360 m² große Gebäude wird im Innenraum eine flexibel nutzbare Fläche bieten, die für Veranstaltungen oder für den Bau sowie die Montage von Mock-ups und Demonstratoren im Rahmen laufender Forschungsprojekte genutzt werden kann. Der Bau der Halle wird durch die Stiftung der TUK sowie über das LEADER-Programm der Europäischen Union finanziert. (Quelle: idw)

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