Einstiegslöhne gesunken
Auch Ingenieure müssen anfangs mit weniger auskommen

Die Einstiegslöhne für Berufsanfänger sind mit der Krise unter Druck geraten. Dies hat die Unternehmensberatung Towers Perrin in einer Untersuchung in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Grossbritannien und in der Schweiz aufgezeigt. Demnach sind in diesen Ländern die Löhne in den Branchen Pharma, Hightech, Telekom, Finanzen sowie in den Ingenieurberufen zwischen November 2008 und April 2009 um durchschnittlich 3,6 Prozent gesunken. Betroffen sind vor allem die Hightech-, die Telekom- und die Finanzbranche. Die Schweiz weist in den untersuchten Branchen der sechs Länder mit 65 300 € den höchsten Durchschnittslohn auf. Er ist seit Herbst 2008 um 3,2 Prozent gesunken. Deutschland liegt an zweiter Stelle (54 800 €), das Schlusslicht bildet Italien (33 500 Euro); was allerdings niemanden davon abhalten sollte, in Padua Architektur zu studieren!

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2020-05 Corona-Zeiten. Krise und Chancen. Statements und Berichte

Wie reagieren wir auf die Krise? Wir fragten bei Emanuele Bressan und Andrea Botter aus Italien nach

Im Moment sind die Umstände in Italien für jeden kritisch. Die neuen Dekrete, die aus Sicherheitsgründen von der Regierung erlassen wurden, zwingen uns als Architekten, unseren Arbeitsalltag neu...

mehr

Interne Kommunikation an verteilten Standorten

Das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen Goldbeck hat 38 Standorte in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in Großbritannien, Tschechien, Polen und der Slowakei. Das verkürzt den...

mehr