Bekannt und doch unbekannt
Shanghai Oriental Sports Center – SOSC

Im vergangenen Sommer haben es bereits viele Sportbegeisterte gesehen – Sie auch? Vielleicht nicht, obwohl das Shanghai Oriental Sports Center (SOSC) ein Vorzeigeprojekt deutscher Architektur und Ingenieurbaukunst für den Export geworden ist. Darum liefern wir Bilder und Daten nach, die die wirkliche Grandezza der Schwimmstadien zeigen, egal, wie dort geschwommen wurde.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum EXPO-Gelände von 2010, das gerade für seine endgültige Verwendung ertüchtigt wird, entstanden nicht nur Stadien, sondern auch ein für den gewöhnlichen chinesischen Städtebau richtungsweisender Landschaftspark mit drei großen Sportstätten, einem Presse- und Verwaltungszentrum: am Wasser vor der gigantischen Kulisse Shanghais als geschützter Campus – für Menschen, nicht für Autos oder Spekulanten. Mit einem Natatorium, einer multifunktionalen Großver­anstaltungshalle und einem Freiluftschwimm­stadion. Keine konkurrierenden selbstgefälligen Eigenbrödler, sondern Teamspieler in formaler Verwandtschaft. Ein Ensemble aufgefalteter Tragwerke, man darf sie Enkel von München, von Günter Behnisch und Frei Otto nennen.

Halbmond, Kreis und Rechteck ...

Für die neuen Sportstätten fand im Sommer/Herbst 2008, also genau zweieinhalb Jahre vor den eigentlichen Weltmeisterschaften im August 2011, ein Wettbewerb statt. Dies ergab eine auch für China unglaublich kurze Planungs- und Bauzeit bei gleichzeitig enorm hoher Erwartungshaltung – einerseits bezogen auf eine zeichenhafte, China affine Formensprache (s. Interview) und andererseits auf die damit verbundenen konstruktiven Anforderungen bei solch riesigen Dachanlagen über Versammlungsstätten.

Große Schwimmhallen und Mehrzweckarenen müssen auf Klima, d.h. auf die Lüftung für die hohen äußeren und inneren Belastungen ausgelegt werden (und das im beinahe subtropischen Shanghai). Sie müssen ein Höchstmaß an Anforderungen an Licht- oder Beschallungstechnik für TV-Übertragungsqualitäten erfüllen, und das gleich dreimal und unterschiedlich: Im so genannten Natatorium sind mehrere Schwimmbecken auf 200 m Länge hintereinander geschaltet, 80 bis 90 m breit, ohne besondere Höhenanforderung. Es liegt privilegiert am Hauptplatz, der mit der U-Bahn-Station verbunden ist, und eröffnet den Sport Campus. Während der Weltmeisterschaften wurden die Becken zum Training genutzt, später soll die Halle zum öffentlichen Schwimmbad werden.

Länge läuft bekanntlich, hier beschreibt die äußere Kante der Schwimmhalle außerdem einen weichen, eleganten Bogen. Die stählerne Dachkonstruktion, die durch zweifach gebogene Alu-Paneele verkleidet ist, wird durch dreieckige Glasflächen unter­brochen. Zur Parkseite wirkt der Bau durch dieses Öffnen und Schließen der Arkaden an der Plattform nicht mächtig, sondern eher locker gegliedert.

Die Multifunktionsarena, die während der FINA-Weltmeisterschaft als Hauptwettkampfstätte der Schwimmdisziplinen genutzt wurde, soll dauerhaft 18 000 Zuschauer fassen, vor allem als Eishockey-Stadion, sowie für Konzert- und Kulturveranstaltungen genutzt werden.

Die Halle mit 120 bis 130 m Durchmesser und lichter Höhe von 45 m besitzt auf fast runder Grundrissfläche eine Hauptkonstruktion aus Stahlbeton und eine Dachkonstruktion aus Profilstahlträgern. Die Dachkonstruktion ruht auf zehn Modulen, die sich wie ihre Kollegen im Natatorium elegant nach unten verjüngen, und auch sie werden wiederum durch polygonale Glasflächen getrennt. Sie sind an den Enden der Kragarme verbunden, wobei immer zwei Module geometrisch identisch ausgebildet und, bezogen auf die Mittelachse des Gebäudes, symmetrisch angeordnet wurden. Die Länge der Träger und die Höhe variieren. Auf diese Weise entsteht der fast runde Grundriss. Die Längsseiten wirken in der Ansicht wie ein sanft geschwungenes Zirkuszeit.

Die Tribüne des Freiluftstadions variiert das Grundthema einer dreidimensionalen Umsetzung des großen Daches ein weiteres Mal. Hier fehlen der Outdoor Arena allerdings die Glasscheiben. Das macht sie nicht nur transparenter und offener, sondern irgend-wie auch lockerer. In Form einer schräg aufgehängten Mondsichel umarmt die Tribüne die Sprunganlage und das 50 m-Becken. Es soll später als öffentliches Freibad genutzt werden.

Die Schönheit des Muskelmanns

Bei den neuen Sportstätten des Shanghai Oriental Sport Center ist es gelungen, eine Stadionfamilie zu generieren, deren Dächer die Funktion des Tragverhaltens bildlich überhöhen – aus Freude an der kräftigen Konstruktion. Diese ist aufgrund der besonderen Anforderungen des Projektes und den entsprechen­den baulichen Möglichkeiten im Lande des Wachstumsweltmeisters entstanden. Ein bisschen erinnert das an das Schönheitsideal unter Bodybuildern, aber symbolisch passt es ins Reich der Mitte.

Verantwortlich für diese Wahrnehmungen mag das China-Syndrom des immer Schnelleren und Größeren sein. Aus hiesiger Sicht lässt sich das alles nur deuten, weil wir solche Aufgaben in diesem Land gar nicht mehr so bauen dürften. Deutsche Architekten und Ingenieure geraten in China schnell in eine (nicht notwendige) Rechtfertigungshaltung. Der Kritiker gleich mit. Denn die Besonderheit der Aufgabe, Maßstab und Schnelligkeit am Bau und der daraus resultierende architektonische Ausdruck sollten nicht mit der üblichen Routine verarbeitet werden.

Die Konstruktion. Over Code

Viele der konstruktiv aufwändigen chinesischen Projekte vom gmp entstehen in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Schlaich und Bergermann, das heißt, das architektonische Konzept bekommt sehr früh eine grundsätzliche Tragidee zugeordnet: Die Grundstruktur des Natatoriums ist ein schlanker Bogen mit geringem Stich, zwei leicht gespreizte Fachwerkebenen verstärken ihn. Daraus entsteht der Baukörper. Dreizehn dieser Bögen mit variierender Spannweite (90-100 m) reihen sich im Abstand von 15 m entlang der Hauptachse und werden durch eine Sekundär- bzw. Pfettenstruktur untereinander verbunden. Sie bilden gemeinsam mit dazwischen gehängten Oberlichtern die Dachkonstruktion. Der gläsern umschlossene Hallenkörper steht innerhalb der gereihten Formen.

Bei der großen Multifunktionsarena wird dieses Prinzip auf einen runden und hohen Raum übertragen und ein Zweigelenkrahmen­system gewählt, das Halle und Foyer gleichzeitig einbezieht. Die Spannweite der zehn einzelnen Rahmen ist mit 80 bis 150 m recht unterschiedlich. „Sie sind, weil über einem kreisrunden Bauwerk angeordnet, stark in sich verwunden“ wie es der zuständige Tragwerksplaner Sven Plieninger beschreibt.

Das Freiluftschwimmstadion benötigt nur für die halbmondförmig um die Becken angeordnete Tribüne Schutz und ähnelt daher einer klassischen Stadiontribüne. Ein vom Rand her überkragendes Dach ist völlig ausreichend und, weil räumlich angeordnet, kann ein einfaches in sich stabiles Tragsystem entstehen.


Aluminium statt Faserbeton

Die Architekten haben eine geometrische Großform vorgegeben, die durch konstruktive Einflüsse zur „Skulptur“ überhöht werden können; dazu trägt die Ausbildung der Hülle ganz wesentlich bei. Allen drei Sportstätten ist gemeinsam, dass die Tragformen auf im Grundriss geschwungene Linien aufgesetzt sind und sie in sich bzw. an ihren Kanten aus geschwungenen, meist kreisförmigen Linien bestehen. „Insofern entstehen zwischen den Kanten doppelt gekrümmte Oberflächen“ so Plieninger. „Die Planung und Herstellung dieser Flächen lässt sich nur über parametrisches Beschreiben und Konstruieren umsetzen. Dabei wurden die Anzahl der Radien beschränkt und im vorliegenden Fall die Ober­flächen vorwiegend aus Kugelausschnitten – mit dann nur einem Radius – erzeugt. Die innere Tragstruktur und äußere Hülloberfläche wurde parametrisch mit Hilfe von Rhinoceros und dem Zusatztool Grashopper beschrieben und dabei Konstruktionsvorschriften des innenliegenden Tragwerkes mit der Oberflächengeometrie in Zusammenhang gesetzt.“ Geplant war ein „keramischer“ Charakter der Strukturen, der an chinesische Porzellanarbeiten erinnert. Glasfaser verstärkter Beton, der solche Effekte hätte vermitteln können, wurde von chinesischer Seite aus politischen Gründen nicht akzeptiert, stattdessen wurden doppelt gekrümmte Aluminiumpaneele mit weiß beschichteter Oberfläche eingesetzt.

Konstruieren und Bauen in China ist eben anders

Auch hier wirkt das „China Syndrom“: „Alle drei Sportstätten sind wegen ihrer Größe „over code“, wie die Ingeneure wissen. Das hat besondere Genehmigungsprozeduren zur Folge. Anpassungen des Wettbewerbskonzeptes in Fragen der Globalaussteifung waren obligatorisch, obwohl die deutschen Planer sagen: „Alle Formen, ob Bogen, Rahmen oder Halbrahmen sind räumliche Strukturen. In ihrer Tragebene sind sie in sich stabil und das Aneinanderreihen lässt eine stabile Gesamtstruktur, die wie eine räumliche Reihung von Rahmensystemen wirken, entstehen. Somit wäre aus unserer Sicht das Tragwerk, wenn für die jeweilige Lastsituation bemessen, sicher und stabil“.

Beim Freiluftstadion wurde das von Hause aus räumlich gekrümmte Rahmensystem unnötigerweise mit weiteren Verbänden ertüchtigt. Integrale Vorgehensweise von Haustechniker und Statiker sind in China noch nicht üblich, entsprechend unabgestimmt sieht das Ergebnis aus. Bleibt anzumerken, dass das Bauunternehmen gleichzeitig der Bauherr und das lokale Partnerbüro auch der Projektsteuerer war – Bauen in China ist eben anders.

Alle Texte: Dirk Meyhöfer, Hamburg

Das Interview.

Gespräch mit Nikolaus Goetze, verantwortlicher Partner bei gmp für das SOCS

Wann ist ein Architekturbüro in China erfolgreich?

Nikolaus Goetze: Unser internationaler Erfolg basiert auf unseren Bauten in Deutschland; ein gutes Beispiel ist die Neue Messe in Leipzig, die zum Messeauftrag in Shenzen führte – eines unserer frühen Projekte in Asien. Chinesen bewundern deutsche Architekten, weil wir sehr innovativ vorgehen. Das gilt auch für das Thema Stadionbau. Das Berliner Olympiastadion ist für Chinesen ein Meisterwerk aufgrund der Verbindung von Geschichte und Architektur. Die leichte, transparente Dachkonstruktion macht das Stadion für sie zum Gesamtkunstwerk.

Ein europäisches Büro, das nur noch in China arbeitet, würde sich seiner eigenen Wurzeln beschneiden. Sowohl die deutsche als auch die asiatische Kultur und Arbeitsweise inspirieren mich, die eine Seite befruchtet die andere – und umgekehrt. In meinen Augen ist ein Kulturaustausch nur dann sinnvoll und lehrreich, wenn er auf Gegenseitigkeit beruht.

Zum Beispiel? Wie lernen wir nun vom Shanghai Oriental Sports Center oder, anders gefragt, wie groß ist die Erwartungshaltung der Chinesen gewesen?

Nikolaus Goetze: Typisch chinesisch ist der Ansatz, die drei Stadionbauten mit Landschaft, Wasser und Blickbeziehungen zusammen zu betrachten.Wie wendet man das Thema Feng Shui in diesem Maßstab an? Die Eingänge werden zum Süden orientiert (der Feind kam in China immer aus dem Norden, wie auch der kalte Wind aus der Mongolei), und man muss einen direkten Bezug zum Wasser aufbauen. Natatorium, Multifunktionsarena und das Freibad werden durch eine „bewegte” Landschaft zusammengehalten. Das ist das uns bekannte chinesische Thema Natur und Architektur. Wir haben die funktionalen Ansprüche von Sportanlagen mit dem Motiv einer einzigartigen Wasser-Park-Landschaft überlagert.

Überlagern ist eine interessante Metapher, denn hier reden wir von drei großen Dächern, die sichtbar aus der Landschaft herausragen; sie sind sehr unterschiedlich, warum?

Nikolaus Goetze: Chinesische Architekten würden niemals eine gemeinsame Linie für drei solche Bauwerke suchen. Sie wollen Unikate. Wir suchten die Einheit im Ensemble – mit eigener Identität. Bei dem Entwurf für das SOSC haben wir mit einer dreidimensionalen Tragwerksstruktur gearbeitet, die einen Dreigurt beinhaltet und mit zweiseitig gekrümmten Aluminiumpaneelen verkleidet wurde. Das gilt für die Outdoor- und Indoor-Stadien, für rechteckige und runde Grundrisse. Mit den dreidimensionalen Tragwerkselemen­ten haben wir den Baukörpern unterschiedliche Skulpturen verliehen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Shanghaier EXPO-Gelände gestalten sich die Stadien des SOSC somit als ein sehr expressionistisches Ensemble, was sich sowohl in der Nah- als auch in der Fernwirkung zeigt.

Stadien mit ihren Dächern sind eigentlich Shelter – lassen sie deshalb wenig Platz für Design oder Innenarchitektur?

Nikolaus Goetze: Die Stadien sind vorgedacht – die Maße der Becken und Anzeigentafeln, die Größe der Räume, alles lag vorher fest. So wird das Tragwerk zum einzigen emotionalen Element ... wie erzeugt man Atmosphäre? Vielleicht dadurch, dass wir das Cladding auch nach innen weiterführen. Am besten sieht man im Freiluftstadion, wie diese Art der Konstruktion den Zuschauer wie ein Rückgrat schützt und Halt gibt.

Sie nennen es Rückgrat, aber vielleicht wirkt alles für europäische Augen doch zu grob?

Nikolaus Goetze: Für das starke architektonische Bild des Ensembles wählten wir ein Raumtragwerk dessen kraftvolle Ausformung und Proportion der Dimensionierung der Bauten angemessen ist. Zudem ermöglicht die Struktur eine geschickte Aufnahme von Haus- und Lichttechnik. Die drei Stadien konnten in ihrer Gesamt­heit in einem Rekordtempo von wenigen Monaten realisiert werden. Man darf nicht vergessen: Einen Gesichtsverlust darf sich kein Chinese leisten. Oberstes Ziel war es, den vom Shanghaier Oberbürgermeister festgelegten Eröffnungstermin zur Schwimm-Weltmeisterschaft wie geplant einzuhalten.

Baudaten

Objekt: Shanghai Oriental Sports Center, 300 Yongyao Road,
Pudong, Shanghai, China
Standort:
300 Yongyao Road, Pudong, Shanghai/China
Bauherr: Shanghai Administration of Sports
Architekt: Architekten von Gerkan, Marg und Partner, gmp
Entwurf: Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze mit Magdalena Weiss
Projektleitung: Chen Ying
Mitarbeiter: Jan Blasko, Lü Cha, Lü Miao, Jörn Ortmann, Sun Gaoyang, Yan Lüji, Jin Zhan, Fang Hua, Martin Friedrich, Fu Chen, Ilse Gull, Kong Rui, Lin Yi, Katrin Löser, Ren Yunping, Alexander Schober, Nina Svensson, Tian jinghai, Zhang Yan, Zhou Yunkai, Zhu Honghao
Statik: schlaich bergermann und partner, Sven Plieninger,; Stuttgart, Berlin, New York, São Paulo
Haustechnikplanung: Arup
Landschaftsplanung: Wes & Partner; Berlin, Hamburg, Oyten
Chinesisches Partnerbüro: SIADR, Tongji Design Institute
Bauzeit: 2009 bis 2011
 
 
Projektdaten

Sitzplätze Hallenstadion: 18 000
Sitzplätze Natatorium: 5000
Sitzplätze Außenschwimmbecken: 5000
Grundstücksgröße: 347 480 m²
Bruttogeschossfläche: 157 755 m²

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