Architektursommer Rügen Studierende entwerfen temporäre Pavillons und Möbel für die Park- kultur Rügen e.V.

Der Verein Parkkultur Rügen besteht seit 2005 und hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk für die historischen Parkanlagen auf der Ostseeinsel aufzubauen. Auf Rügen gab es einst 213 Guts- und Parkanlagen, von denen heute nur noch 96 existieren. Vom 22. Mai bis 22. Oktober werden in den Parks von Boldevitz, Liddow und Üselitz temporäre Architekturen aus Holz ausgestellt, die Studierende der TU Berlin unter Anleitung von Prof. Regine Leibinger entworfen haben. Für den Park von Putbus haben Studierende der TU München / Lehrstuhl Prof. Hermann Kaufmann / Lehrstuhl Prof. Frank Petzold Stadtmöbel entworfen, die an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können. Beide Studienaufgaben waren Wettbewerbe, von denen die besten Arbeiten im M 1:1 realisiert worden sind. Und bei beiden Entwurfsprojekten wurde mithilfe von Prototypen gearbeitet und die Verwendung von parametrischer Software untersucht. Zum Ende des Architektursommers werden vom 17. September bis 10. Oktober alle beteiligten Studienarbeiten beider Universitäten in einer gemeinsamen Ausstellung im Marstall von Putbus mit Skizzen, Plänen und Modellen öffentlich ausgestellt. S.K.

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