Alanus Hochschüler mit Rauminstallation

16 Studierende des Fachbereichs Architektur der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft haben die Ausstellung „Produktive StadtLandschaften“ des Museums für Architektur und Ingenieurskunst (M:AI) zum Anlass genommen, die Gestaltungsaktion „NetzWerk“
Realität werden zu lassen. Auf dem Gelände des Weltkulturerbes der Zeche Zollverein ergänzte das Projekt das Ausstellungsprogramm um eine temporäre Intervention. Auf dem Rasen vor dem neu ertüchtigten Kammgebäude wurden ca. 50 Kilometer Schnur zu einer großformatigen Netz-Landschaft verwoben, die den Raum neu definiert.

Das Raumgeflecht symbolisiert die zentrale Rolle des Emscher-Landschaftsparks, der in der Ausstellung thematisiert wird. Ziel des von Prof. Dr. Florian Kluge und Prof. Willem-Jan Beeren geleiteten Projekts war es nicht nur, Aufmerksamkeit für die Ausstellung zu wecken, sondern neue (temporäre) Räume zu schaffen, Sichtgewohnheiten zu brechen und nicht zuletzt zur Diskussion anzuregen und zum Gespräch einzuladen. Der Aufbau der (realen) Netzstruktur wurde live dokumentiert und kommentiert.

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