Was gute Architektur ausmacht?!

Pritzker-Preis-Träger 2011 Eduardo Souto de Moura diskutiert am 3. November in Berlin

Am 3. November kommt der diesjährige Pritzker-Preisträger, der portugiesische Architekt Eduardo Souto de Moura nach Berlin. Im Werner-Düttmann-Bau der Akademie der Künste am Hanseatenweg wird er seine bisherigen Arbeiten sowie aktuelle Projekte vorstellen. Anschließend spricht er mit dem Architekten und Publizisten Wilfried Wang über sein Werk und darüber, was gute Architektur ausmacht. Schließlich vertritt Souto de Moura einen klaren Standpunkt: "Es gibt keine ökologische Architektur, keine intelligente Architektur, keine faschistische Architektur, keine nachhaltige Architektur. Es gibt nur gute und schlechte Architektur." Beide Architekten, Souto de Moura und Wang, sind seit 2010 Mitglieder der Akademie der Künste, Sektion Baukunst.

Eduardo Souto de Moura wurde 1952 in Porto geboren und lebt bis heute dort. Er studierte Architektur und arbeitete von 1975 bis 1979 bei Álvaro Siza. Seit 1980 betreibt er sein eigenes Architekturbüro und lehrte bis 1991 an der ESBAP, er hat Gastprofessuren in Paris-Belleville, Harvard, Dublin, Zürich und Lausanne inne. Neben Wohnbauten entwarf er u. a. das Kulturzentrum von Porto (1991), den portugiesischen Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover, das Fußballstadion in Braga (2003), das Museum Paula Rego in Cascais (2007) und das Museum für Moderne Kunst in Braganza (2008). Sein Werk wurde in mehreren Ausstellungen und Publikationen veröffentlicht. In Washington erhielt er in diesem Jahr den mit 100 000 Dollar dotierten Pritzker- Preis. Die Auszeichnung gilt als wichtigster Architekturpreis der Welt.

Veranstaltungsdaten:

Eduardo Souto de Moura
3. November 2011, 19 Uhr (Donnerstag)
Werkvortrag und Gespräch mit Akademie-Mitglied Wilfried Wang
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Studio
Vortrag in Portugiesisch mit Übersetzung , Eintritt 5/3 € 
Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

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