Wohnquartier, München

Das Fabrikgebäude der ehemaligen Pasinger
Kuvertfabrik – ein unter Denkmalschutz stehendes Stück Münchener Industriegeschichte, 1906 nach Plänen des Baumeisters Leonhard Moll errichtet – wird heute von Gastronomie und Büroflächen im neuen kupa-Quartiers belebt. Entlang der Landsberger Straße ergänzen Gewerbe- und Einzelhandel das Angebot mit 176 Wohnungen von 44 bis 203 m2. Hinzu kommen private und gemeinschaftliche Pflanzinseln und ein Stadtplatz für Bewohner und Passanten. Für Entwurf und Planung zeichnet das Architekturbüro
allmannwappner verantwortlich. Es sanierte
das zweigeschossige Fabrikgebäude, das nun
ein Bürohaus ist, und entwarf fünf neue
Mehrfamilienhäuser mit variierender Kubatur. Zwei schmale Gebäuderiegel schließen die Bau-lücken an den beiden Hauptverkehrsstraßen nördlich und südlich der Kuvertfabrik. Haus C im Süden steigt zu einem achtgeschossigen Wohnturm auf. Zusammen mit seinem Gegenpart, einem geplanten Hochhauskomplex an der Landsberger Straße, markiert er künftig das Tor zum kupa-Quartier. Zwei fünfgeschossige Townhouses mit Penthouse-Wohnungen verbinden das Quartier mit dem Neubaugebiet an der Pasinger Promenade. Ein weiterer Neubau dockt mit einem Seitenflügel an ein Bestandsgebäude an und schafft so einen geschützten Innenhof für die dort befindliche Kita. Fast alle Wohnungen verfügen über einen Balkon, begrünte Dachterrassen erweitern die privaten und gemeinschaftlichen Freiräume.

Beim Fabrikbau im Erdgeschoss und an den Giebelwänden wurden die Stahlfenster in Abstimmung mit dem Denkmalschutz durch ein Stahlfenstersystem von Schüco mit Isolierverglasung ersetzt. Das Fenstersystem Janisol Arte 2.0 hat eine Bautiefe von 60 mm mit hohem Glasanteil und erfüllt die Anforderungen für Schall- und Wärmeschutz. Auch Türen und Glaswände im Innenraum wurden mit dem Stahlfenstersystem ausgeführt. Bei den Wohngebäuden – vor allem an den Hauptverkehrsstraßen – kamen speziell konzipierte Kastenfenster, zusammengesetzt aus den Systemen Schüco LivIng 82 MD und Schüco LivIng 82 AS zum Einsatz. Dabei koppelt eine thermisch getrennte Zargenkonstruktion zwei Fensterelemente zu einer Einheit, die hohe Anforderungen an Schallschutz und Wärmedämmung erfüllt und zugleich schmale Ansichtsbreiten bietet. Die Fenster weisen im geschlossenen Zustand eine Schalldämmung von bis zu 60 dB, teilgeöffnet bis zu 35 dB. Passend zu den Gewerbeeinheiten wurden die Fenster und Türen im Erdgeschoss in Aluminium ausgeführt, ebenso die Pfosten-Riegel-Konstruktionen der Gewerbeeinheiten. Hier wurden das Fenstersystem AWS 75, das Türsystem ADS 75.SI sowie der Pfos­ten-Riegel-Konstruktion FWS 50 verbaut.

Projektedaten

Architektur: allmannwappner GmbH, www.allmannwappner.com

Fertigstellung: 2023

Hersteller: Schüco International KG , www.schueco.de

Produkte: Fenstersystem Schüco LivIng, straßenseitig als Kastenfenster Schüco LivIng 82 MD / AS, Fenster Schüco AWS 75, Türen Schüco ADS 75.SI, Pfosten-Riegel-Konstruktion Schüco FWS 50, Fenstersystem Janisol Arte 2.0, RP-ISO-FINELINE

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