Wie eine Frisbee: Hubschrauberlandeplatz
Die Konstruktion ist fertig und was man gerade sehen kann, ist spektakulär: Der Hubschrauberlandeplatz des Kanzleramts in rund 23 m Höhe offenbart gerade sein Tragwerk. Leider nicht seine Planer. Das noch nicht verkleidete Bauwerk scheint wie frei in der Luft zu schweben. Scheint, denn das Stahlfachwerk ist an den mehrgeschossigen Büroturm (Ortbeton) aufwändigst angeschlossen. Und zwar derart, dass der Bundesrechnungshof empfahl, hier Kosten zu sparen und den Landeteller mit einer mittig gesetzten Stütze zu realisieren. Ausgeschlossen, so Kanzleramt und Bundesinnenministerium in einer Stellungnahme. Als Kosten für die Scheibe sind rund 10 Mio. Euro veranschlagt. Als Maximallasten sind anzunehmen: harte Landungen, asymmetrische Rad- oder Kufenlasten, Notlandungsnachweise, Schwingungsanforderungen und vor allem der Rotorabwind. Fertig werden soll das Bauwerk 2028, die Erweiterung der Machtzentrale soll kurz danach ebenfalls fertig sein. Mit Blick auf den Rohbau wird das knapp! Be. K.
