Digitaler macht schneller
„Digitalisierung für den Bestand“ war das Fokusthema der diesjährigen digitalBAU, die im März in Köln stattfand. Gleich zum Auftakt am ersten Messetag griff die Architektenkammer NRW mit „Robotik und digitale Fabrikation in der Architektur“ sowie „Künstliche Intelligenz in der BIM-Methode” zwei wesentliche Entwicklungslinien auf. Experten jedenfalls gehen davon aus, dass die Klimaziele ohne eine umfassende Transformation des Gebäudesektors nicht erreichbar sind. Sie betonen, dass sich vor allem mithilfe datenbasierter Tools energetische Sanierungen effizient und wirtschaftlich umsetzen lassen.
Komplexe Sanierungsvorhaben, so die Veranstalter, seien erst dann skalierbar, wenn ihnen präzise digitale Daten zugrunde lägen. Auch die praktische Umsetzung von kreislaufwirtschaftlichen Zielen im Bausektor werde durch den Einsatz digitaler Lösungen und Tools vorangetrieben. Dass gerade Deutschland hier noch Aufholbedarf hat, liegt weniger am fehlenden Know-how als an den sehr eingefahrenen Prozessen, beispielsweise bei der Genehmigung. Aber da sei man dran. Der Bau-Turbo jedenfalls fördere die digitale Entwicklung, die zu mehr Geschwindigkeit führe.
