Zum Gemeinschaftsprojekt ORGATEC Space: Sylvia Leydecker,Innenarchitekten

Was bedeutet ganzheitliches Planen für Sie?

Ganzheitliches innenarchitektonisches Planen ist sehr komplex und bedeutet für mich daher die Berücksichtigung vieler unterschiedlicher Aspekte und deren differenzierte Priorisierung. Das berücksich-

tigt z. B. die in Unternehmensstrategien eingebundenen Arbeits­prozesse und Kommunikationsstrukturen genauso wie emotionale Bedürfnisse, die Integration von Materialien, Farben, Licht, Akustik, etc. in multisensuelle Gesamtkonzepte und Atmosphären.

Hat man früher nicht ganzheitlich geplant?

Doch, nur anders als heute, denn die Rahmenbedingungen waren in der Vergangenheit andere. Dinge die heute relevant sind, wie z. B. der Nachhaltigkeitsgedanke, Unterhalt, Fachpersonalmangel, um nur einige zu nennen waren früher kein Thema und die Perspektive eine andere. So sorgen veränderte Rahmenbedingungen ständig für die Evolution der Arbeitswelt im Büro.

Welcher Aspekt des Planens von Büroräumen ist für Sie heute am spannendsten?

Kommunikation. Ganz klar das Thema Markenräume und Branding, in diesem Kontext die interkulturelle Komponente und die damit ­verbundene kommunikative Ebene.

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