Menschen

Er war einer der reichsten Menschen der Welt: Feodor Ingvar Kamprad. Sein Geburtsort Älmhult im schwedischen Smaland hat seit 1958 einen Ikea-Laden und – seit 2016 – ein Ikea-Museum dazu. Nicht ohne Grund, denn Ingvar Kamprad war der Gründer des Möbel-Imperiums Ikea. Und er war mehr als nur ein Gründer, Kamprad hatte mit Ikea eine neue Sicht auf das Wohnen, auf die Wohnkultur, ja auch die Konsumkultur insgesamt in die Welt gebracht.

Sein möglicherweise demokratischer, in jedem Fall sehr erfolgreicher Ansatz, gutes, junges Möbeldesign für jeden Geldbeutel zu produzieren, lässt das Einrichtungswechselkarussell sich immer schneller drehen. So, wie viele Kleidungsstücke nach dem ersten Tragen für immer verschwinden, so verschwinden auch die Ikea-Möbel des vergangenen Jahres hinter denen, die in diesem Jahr die angesagte Kollektion bestimmen: Weg damit, hat ja nicht viel gekostet! Kamprad, der mit seiner alles durchdringenden und irgendwie ans Bauhaus-Ideal erinnernden Geschäftsidee vielfacher Milliardär wurde, verstarb 91-jährig am 27. Januar 2018.

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