Inszeniertes Entrée in die Stadt Umbau des 50er-Jahre-Komplexes Frankensteiner Hof, Frankfurt a. M.

Die Aufgabe, die sich Jo. Franzke Architekten, Frankfurt a. M., stellte, war keine leichte. Sie hatten unter zahlreichen Gestaltungsauflagen die Umwandlung des ehemaligen Adelsitzes Frankensteiner Hof in ein Sozialrathaus und Bürgeramt mit Wohnungen und Ateliers zu planen. Der behutsame Umbau erhält das Gebäude als Kind seiner Zeit, öffnet sich jedoch zu seiner Umgebung. Zu diesem Zweck wurden hohe Schau­fester in die Ostfassade gebrochen, die Einblicke in die dort neu eingerichteten Künstlerateliers erlauben. Von wesentlicher Bedeutung für die Neuordnung des Ensembles ist ein turmartiges Haus an der Großen Rittergasse. Der viergeschossige Neubau mit insgesamt neun geförderten Wohnungen inszeniert ein neues Entrée für Alt-Sachsenhausen. Schmale Giebel und spitze, mit Metall gedeckte Dächer nehmen Bezug auf die für das Quartier typische Kleinteiligkeit. Das Gebäude ist wie die meisten Häuser im Viertel verputzt.

Thematisch passende Artikel:

Wohnraumskulptur Wohnhaus für eine Familie, Frankfurt a.M.

Neben der Altstadt ist das Frankfurter Westend zu einer willkommenen Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Althergebrachtem geworden. Das wird deutlich etwa auf der Homepage der Stadt:...

mehr
Ausgabe 2011-05

Wohnraumskulptur Wohnhaus für eine Familie in Frankfurt a. M.

Neben der Altstadt ist das Frankfurter Westend zu einer willkommenen Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Althergebrachtem geworden. Das wird deutlich etwa auf der Homepage der Stadt:...

mehr