Für Fachleute

Man kann den Schutz von Denkmälern ernst nehmen. Die, die das machen, sind meist Wissenschaftler, die dem Denkmal in seiner Sub­stanz auf den Grund gehen. Materialanalyse in gleich mehrerer Hinsicht (Chemie, Physik, regionale, zeitliche Produktionszusammenhänge etc.) bedeutet das. Die vorliegende, wissenschaftlichen Standards entsprechende Samm­lung von 17 Referaten, Vorträgen und bisher noch unpublizierten Artikeln gehen den nichtorganischen Dingen bis auf den Teilchengrund. Damit wendet sich die Arbeit, die teils unter der mäßigen Druckqualität von beispielsweise Schichtdicken-Aufnahmen leidet, an Fachleute, die eine historische Bausubstanz anders ansehen möchten, als das Material, mit welchem möglicherweise Geschichte zu replizieren sei. Aktualität erhält die Arbeit, die auch Sanierungs- und Konservierungsaspekte untersucht – insbesondere mit dem Schwerpunkt auf das Material des 20. Jahrhunderts, den Beton – durch die Verwüstungen, welche Erdbeben auf der ganzen Welt zur Zeit anrichten (Stichwort: fibre-reinforced polymer FRP).

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