Fassadenschindeln aus Titanzink

Für ein Einfamilienhaus in Hohenems/AT wählten Hoffenscher Architekten aus Dornbirn fünfeckige Titanzink-Schindeln von VMZinC. Dank einer speziellen Rasterung der Außenhülle und einem komplett eigenständigen Fugenbild folgt die Anordnung der rautenförmigen Schindeln einem streng geometrischen Muster, das auch als „Kairo-Parkettierung“ bezeichnet wird. Gegenüber der vertikalen oder horizontalen Linienführung einer klassischen Verlegetechnik eröffnet die Kairo-Parkettierung eine deutlich größere Freiheit bei der Platzierung und der Gestaltung der Fassadenöffnungen. Diese können fast beliebig gesetzt werden, ohne dass sie in Konkurrenz zur Linienführung der Außenhülle treten. Die Parkettierung basiert auf einer speziellen Kombination von vier Großrauten zu einer optischen Einheit. Fünf­eckige Schindeln werden dabei jeweils um 90 ° verdreht verlegt, so dass jedes der vier Elemen-te eine andere Ausrichtung erhält. VMZinC steuerte bei der Entwicklung der sehr komplexen Detaillösungen eine ganze Reihe von Modellen im Maßstab 1 : 2 bei und half mit eigenen Visualisierungen bei der Festlegung des endgültigen Musters. Die VMZinC-Schindeln in der gravierten Titanzink-Oberfläche Azengar sind Teil einer hinterlüfteten Fassade. Durch die sehr matte Ausführung des Materials spiegelt sich die Umgebung nicht auf der Fassade, wie es sonst bei metallischen Oberflächen durchaus vorkommt.

VMZinC Umicore Bausysteme GmbH, 45326 Essen
www.vmzinc.de

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