Erfreulich sachlich
 

„Der Anfang ist getan, es gibt noch viel zu tun!“ schrieb ich in der Rezension zu Band 1 der Werkmonografie-Reihe zum Œuvre von Josef Paul Kleihues. 2008 war dieser Band erschienen. Verlag, Herausge­­ber und Autoren haben sich Zeit gelassen für den jetzt vorliegenden zwei­ten Überblick, der die Jahre 1981 bis 1995 im Fokus hat.

In dieser Zeit entstanden sicherlich Kleihues` wichtigste Bauten wie das Turmhaus Kantdreieck oder der Neubau des Museum of Contemporary Art in Chicago, die Umgestaltung der Deichtorhallen Hamburg und des Hamburger Bahnhofs in Berlin.

Eingeleitet durch einen längeren Essay zu JPK’s Poetischem Rationalismus, dessen scheinbare Widersprüchlichkeit in dem Text von Thorsten Scheer zur Auflösung gebracht wird, sind die folgenden Projektetexte von Andrea Meseke erfreulich sachlich und haben immer das ganze Projekt im Blick (also auch das Scheitern, die Begleitumstände etc.). Abgeschlossen wird die Reise in die Architekturgeschichte mit einem Werkverzeichnis, welches zu lesen schon deshalb interessant ist, weil man hier zahlreiche Namen auf den Mitarbeiterlisten findet, die für das Bauen nach JPK entscheidend sind. Be. K.

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