Designklassiker neu aufgelegt

Der Leuchtenhersteller Nemo hat die Leuchtenmodelle der französischen Architektin Chalotte Perriand in Zusammen­arbeit mit dem Charlotte Perriand Archiv als Re-Editionen neu aufgelegt. In den 1920er-Jahren war Charlotte Perriand mehr als ein Jahrzehnt fester Teil von Le Corbusiers Studio. Für sie waren Leuchten kein dekoratives Element, das ohne Grund hinzugefügt wurde, sondern eine funktionale und technische Komponente, ein Werkzeug und ein Objekt, das Antworten auf bestimmte Bedürfnisse gibt. Perriands minimalistischer Ansatz verleiht ihren Kreationen einen zeitlosen Charakter. Wie Perriands Möbel sind auch ihre Leuchen nicht unbeweglich, sondern drehen und biegen sich und passen sich menschlichen Bedürfnissen an. Nun ist beispielsweise die 1962 entworfene Tischleuchte Pivotante als Neuauflage erhältlich. Sie besteht aus einem zylinderförmigen, zu zwei Seiten offenen Korpus, in dem zwei bewegliche Blenden so verschoben werden können, dass sich Ausrichtung und Helligkeit des Lichts damit verändern lassen. Je nachdem, wie weit die Blenden geöffnet werden, ist der austretende Lichtstrahl mehr oder weniger breit und das Leuchtmittel mehr oder weniger sichtbar.

NEMO SRLwww.nemolighting.com
x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2014-03

Strahler-Serie für Shop-Beleuchtung

Toshiba Lighting bietet mit der neuen NEOACCENT Serie eine weitere LED-Innovation, die für die Beleuchtung von Verkaufsräumen ausgelegt ist. Die LED-Reihe umfasst Stromschienenstrahler und...

mehr

Architektur beginnt im Kopf

16. Wiener Architektur Kongress am 22. November 2008, Wien

Im Rahmen der Ausstellung „Architektur beginnt im Kopf. The Making of Architecture“ geht am 22. November 2008 der 16. Wiener Architektur Kongress mit Vorträgen nationaler und internationaler...

mehr
Ausgabe 2011-04

Eine Wolke aus Licht

Der österreichische Büroausstatter Bene hat sich mit seinem neuen Schauraum in der Wiener Innenstadt niedergelassen – Nimbus ist dort mit einer dreidimensionalen Lichtwolke präsent, die im...

mehr
Ausgabe 2009-01

Architektur beginnt im Kopf Eine Ausstellung in Wien geht der Frage nach, wie der Architektenkopf arbeitet

Die mediale Vermittlung gegenwärtiger Architektur fokussiert, vereinfacht gesagt, die gebaute, möglichst spektakuläre Form, vornehmlich der global operierenden Architektenstars. Die...

mehr

Baumängel sind kein Kinderspiel!

Mit einem Augenzwinkern gegen den Pfusch am Bau

Jahrelang haben die Berliner Architekten karhard architektur + design Baumängel gesammelt, sortiert und in einer Datenbank dokumentiert. In kurzer Zeit füllte sich ihr Archiv mit der ganzen...

mehr