Architektinnenbefragung 2025

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hatte bereits Ende 2025 die Ergebnisse ihrer berufspolitischen Befragung 2025 veröffentlicht. Darin hatten mehr als 15 600 Kammermitglieder – Selbstständige wie Angestellte – Auskunft gegeben über ihre Einschätzung zu aktuellen Trends, Herausforderungen und Perspektiven im Berufs-alltag. Im Fokus der Befragung standen der alltägliche Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die kontinuierlich abnehmende Gründungsbereitschaft, der anhaltende Trend zu Teilzeittätigkeit sowie Erfahrungen mit Bauämtern und der wachsende Einfluss von DIN-Normen.

Insbesondere die aktuell aufgeflammte Diskussion um mangelhafte Produktivität oder Livestyle-Arbeitshaltung, die Wochen-/Lebensarbeitszeit, Renteneintrittsalter und eine mangelhafte, die Anforderungen des sich ändernden Arbeitsmarkts ignorierende Ausbildung machen einen Blick auf die übersichtlich gemachte Umfrage-Auswertung notwendig und wertvoll.

Dass Architektinnen einen Beruf ausüben, der an gemeingesellschaftlichen Realitäten gemessen werden kann, zeigen die immer noch stark unterschiedlichen Bewertungen, Ansprüche und Möglichkeiten von Frauen oder Männern. Ob es um die Sorgearbeit geht, um Gehalt oder Arbeitszeitmodelle, sehr offensichtlich (gute Grafik) leisten Frauen sehr häufig schlechter bezahlte Doppelarbeit.

KI, ein ganz anderes, aber sehr zentrales Thema für die Planerinnenarbeit heute und übermorgen spielt noch nicht die Rolle im Büroalltag, die man vielleicht erwarten würde. Gründerdrang, Büroübernahme oder Karriereplanung insgesamt spielen bei den Kreativen eher eine kleiner werdende Rolle.

Mit diesen und vielen weiteren Themen, mit plakativen Grafiken und knappen Kommentaren/Zusammenfassungen bietet sich uns hier ein Überflug übers Allgemeine, aber auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Zahlenwerk der hier aufgeworfenen Frage- und Problemfelder lohnt (PDF als Download auf der Webseite). Be. K.

www.bak.de

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