Japanische Post-Tsunami-Architektur
02.03.2026"Räume der Zuversicht – Community Building als Schlüssel der Post-Tsunami-Architektur" unter diesem Titel steht ein Vortrag von Ulf Meyer am 4. März im Wiesbadener Museum Reinhard Ernst anlässlich der 15. Jahrestags der Naturkatastrophe in Japan.
Bei dem Dreifach-Schlag von Seebeben, Tsunami und Strahlungsaustritt im Nordosten Japans starben im März 2011 etwa 18.500 Menschen, rund 200.000 Häuser wurden zerstört. Die Folgen der Ereignisse stellen die Architektenschaft vor neue Aufgaben. Der Berufsstand ist mit der Verletzlichkeit seiner Werke konfrontiert und leistet einen Beitrag zum Wiederaufbau. Das Museum Reinhard Ernst erinnert 15 Jahre später an das Ausmaß dieser Katastrophe mit einer Podiumsveranstaltung in der Reihe "Lernen und Erleben von japanischer Architektur".
Haus der Hoffnung in Natori, erbaut von der Reinhard und Sonja Ernst-Stiftung nach einem Entwurf von Fumihiko Maki
Foto: Maki and Associates
Nach einem Grußwort des Generalkonsuls von Japan in Deutschland, Takeshi Ito, folgt ein Vortrag des Architekten und Experten für japanische Architektur, Ulf Meyer, über den Wiederaufbau nach der Tōhoku-Katastrophe 2011 und die Bedeutung des Community buildings. Im anschließenden Podiumsgespräch mit Reinhard Ernst steht das von Fumihiko Maki entworfene Haus der Hoffnung in Natori im Mittelpunkt. Die Moderation übernimmt die Kunsthistorikerin Eva Authried.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Generalkonsulat von Japan in Frankfurt durchgeführt.
Details
Was: Vortrag und Podiumsgespräch, Räume der Zuversicht, Community Building als Schlüssel der Post-Tsunami-Architektur
Wann: Mittwoch, 4. März 2026, 19:00 Uhr
Tickets: 8 Euro
Wo: Museum Reinhard Ernst, Wilhelmstr. 1, 65185 Wiesbaden
