“E.T.A. Hoffmann” eröffnet erste Wechselausstellung im Stabi Kulturwerk

Mit einer großen E.T.A. Hoffmann Ausstellung eröffnet vor wenigen Tagen die erste Wechselausstellung im neuen Kulturwerk, dem Bibliotheksmuseum der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Ausstellungsräume der Berliner Architektin Astrid Bornheim bilden einen idealen Rahmen für Werke und Wirken des romantischen Universalkünstlers, der als Autor, Musiker, Komponist, Musikkritiker, Zeichner, Jurist und Richter tätig war.

Anlässlich des 200. Todesjahrs E.T.A. Hoffmanns zeigt die Ausstellung zahlreiche originale Objekte Hoffmanns wie Handschriften, Illustrationen und Kompositionen und stellt die Frage nach deren Wirkung in Literatur, Kunst, Film und Musik bis heute. Mit ‚Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022‘ wird nicht nur ein beeindruckender Künstler präsentiert, sondern auch das vielfältige und flexible Nutzungskonzept der Wechselausstellungsfläche der Berliner Architektin, das sie zusammen mit Ralf Kunze und Andreas Oevermann von dko Architekten entwarf, unter Beweis gestellt. Der großzügige, hellweiße, fensterlose Raum bietet eine individuell bespielbare Fläche für unterschiedliche Raumkonstellationen. Präzise eingelassene Wandvitrinen können für wertvolle Exponate genutzt oder so dezent verblendet werden, dass aus Wand, Decke und Boden ein einziges neutrales Passepartout entsteht. Mit mobilen Elementen und Vitrinen lässt sich der Ausstellungsraum in verschiedene Zonen segmentieren. Über breite Portale kann er an mehreren Stellen mit dem komplett schwarzen Museumsraum der Dauerausstellung verbunden werden. Dort zeigt die Staatsbibliothek auf 850 Quadratmetern in ihrem gerade eröffneten Bibliotheksmuseum ihre wertvollsten Schätze wie Handschriften von Humboldt, Partituren von Bach und die Gutenberg-Bibel.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung, sowie den virtuellen Rungang finden Sie unter folgendem Link: www.stabi-kulturwerk.de

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