Pilotprojekte gesucht

Immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien und Potenziale zum Klimawandel

Das Forschungsprojekt „Immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien und Potenziale zum Klimawandel“ sucht noch Pilotprojekte, um sie wissenschaftlich zu begleiten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. September 2010. Zur Erprobung Klimaschutzstrategien und Anpassungsstrategien, die den Auswirkungen des Klimawandels begegnen, werden noch Pilotprojekte gesucht, insbesondere bei gewerblich und mischgenutzten Immobilien. Bei Wohnimmobilien werden vorzugsweise solche Konzepte gesucht, in denen Privateigentümer (z. B. privatwirtschaftliche Unternehmen, Selbstnutzer, Amateurvermieter) als Kooperationspartner oder auch Initiatoren aktiv geworden sind oder werden. Bei dem Forschungsvorhaben handelt sich um angewandte Ressortforschung, bei der innovative Ansätze in der Praxis erprobt werden bzw. aus der Praxiserprobung neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Im Vordergrund des Forschungsansatzes stehen integrierte Strategien aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, die über die Betrachtung der Gebäudeebene hinausgehen und weitere räumliche Ebenen beispielsweise das Umfeld, das Quartier sowie die Konzepte der Stadt oder Region einbeziehen. Betrachtet werden Beiträge aus erfolgversprechenden Kooperationen, die abgestimmte Wege, Instrumente und Maßnahmenpakete in der Projektentwicklung und Bewirtschaftung entwickeln, umsetzen und befördern.

Im Rahmen der Experimentierphase, die auf zwei Jahre ausgelegt ist, werden ab Ende April 2010 bis Frühjahr 2012 in den Pilotprojekten Erfahrungen zu den Konzepten und Maßnahmen der Pilotprojekte zum Klimawandel zusammengetragen, ausgewertet und mit der Fachöffentlichkeit diskutiert. Informationen und Präsentationen zur Auftaktveranstaltung sind im Internet unter www.stadt-und-klimawandel.de eingestellt, zum aktuellen Stand des Forschungsprojektes kann man sich unter www.klimaexwost.de informieren. Zur Diskussion und Vorstellung der Ergebnisse ist für Ende 2012 eine Abschlussveranstaltung vorgesehen.

In einem ersten Interessensbekundungsverfahren wurden bereits 5 Pilotprojekte ausgewählt, bis zu 3 weitere Pilotprojekte sollen jetzt nachträglich in die Forschung einbezogen werden. Der Bund fördert finanziell die wissenschaftliche und prozessinterne Begleitung der Pilotprojekte. Jeder Projektträger eines Pilotprojektes kann für den forschungsbedingten Mehraufwand mit einer Fördersumme von ca. 12000 € unterstützt werden. Die Projekte werden zudem dokumentiert und für die Fach- und sonstige Öffentlichkeit aufbereitet. Die Projektforscher wurden in einem gesonderten Ausschreibungsverfahren bereits ausgewählt.

Internet: www.bbsr.bund.de

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