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Architekturpsychologie im Gesundheitsbau

Wie kann Architektur Menschen mit einer Krebserkrankung dabei unterstützen, Angst und Stress zu reduzieren und Genesung zu fördern? Auf Fragen an der Schnittstelle von Architektur, Psychologie und Medizin möchte die 3. Fachtagung „Moderne Architekturpsychologie und Onkologie” (MAP26) Antworten geben. Sie findet am 16.10.2026 im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin statt. Organisiert wird die Veranstaltung u.a. von der Gesellschaft für angewandte Psychologie in Architektur und Onkologie e.V. (GAPAO) gemeinsam mit der Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Die Fachtagung, zu der Sie sich noch anmelden können, findet am Freitag, 16. Oktober 2026 von 10.40 – 18.40 Uhr im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin statt.
Abb. gapao

Die Fachtagung, zu der Sie sich noch anmelden können, findet am Freitag, 16. Oktober 2026 von 10.40 – 18.40 Uhr im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin statt.
Abb. gapao
Eine halbe Million Menschen erhalten jährlich die Diagnose Krebs, heißt es in der Ankündigung von GAPAO e.V. Angst, Unsicherheit und der Verlust von Orientierung prägten häufig den Alltag. Gerade in dieser Situation werde deutlich, dass Architektur weit mehr sein kann als eine funktionale Hülle. Die architekturpsychologische Forschung der vergangenen zwei Jahrzehnte zeige eindrucksvoll, dass die gebaute Umgebung einen wichtigen Beitrag zur Stressregulation und psychosozialen Gesundheit leisten kann. Dennoch werden Patientinnen und Patienten noch immer häufig in Einrichtungen behandelt, deren räumliche Gestaltung diesen Erkenntnissen kaum Rechnung trägt.

Gemeinsam mit führenden Persönlichkeiten aus Onkologie, Architektur und Psychologie möchten die Veranstalter aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen, erfolgreiche nationale und internationale Praxisbeispiele diskutieren und Perspektiven für eine menschenzentrierte Onkologie entwickeln.

Auf der Fachtagung sind Beiträge geplant von u.a. Prof. Dr. med. Jalid Sehouli, Prof. Dr. med. Meinolf Suttorp, Prof. Gemma Koppen, EGM-Partnerin Willemineke Hammer (Rotterdam) sowie Andy Anderson, Pflege- und Personalmanager der Maggie's Cancer Centre (Großbritannien). Vorgestellt werden ferner aktuelle Ergebnisse der Bundes-Richtlinien-Studie zur Heilenden Architektur in (onkologischen) Kinder- und Jugendkliniken. Ergänzt wird das Programm durch die Perspektive der Münchener Autorin und Regisseurin Gabriela Zerhau, die Einblicke in die Architekturerfahrungen von Krebspatientinnen Einblick gewährt.

Anmeldung unter www.gapao.de