Wo Schallschutz funktioniert
„Meine Stadt ist zu laut“ textete Kraftklub, eine Band, die selbst nicht gerade leise auftritt. Um ihr und allen anderen jedoch weiterhin Lautstärke zu ermöglichen, hat der Bund nun einen Piloten im neuen Bundesschallschutzprogramm gestartet. Darüber erhalten aktuell 43 Musikclubs und Festivals Unterstützung, damit sie auch künftig Orte für Musik, Begegnung und Nachtleben bleiben. Das BMWSB stellt für das erstmals auf Bundesebene aufgelegte Programm 3 Mio. € bereit. Die fachliche Umsetzung erfolgt durch die „Initiative Musik“ in Zusammenarbeit mit der LiveMusikKommission, dem Bundesverband der Musikspielstätten.
Geplant sind vor allem bauliche Maßnahmen im Innen- und Außenbereich, etwa Schallschutzwände und -decken. Viele Projekte setzen zudem auf eine Optimierung der Beschallungstechnik. Die Bundesbauministerin dazu: „Wo Schallschutz funktioniert, können Musik, Menschen und kulturelles Leben zusammenwachsen.“ Wann kommt endlich die Schallabsorbierung des Auto-lärms in unseren Straßen? Be. K.
