Urban Mining Student Award

Ein erster Preis ging an vier Student:innen des KIT. Die Jury lobte, dass der ­Erhalt des Parkhauses sowohl ­architektonisch als auch städtebaulich gut gelöst wurde 
Abb.: Marie Beppler, Max Rückert, Frederike Fohr, Luca Perekrestenko

Ein erster Preis ging an vier Student:innen des KIT. Die Jury lobte, dass der ­Erhalt des Parkhauses sowohl ­architektonisch als auch städtebaulich gut gelöst wurde 
Abb.: Marie Beppler, Max Rückert, Frederike Fohr, Luca Perekrestenko

Der Urban Mining Student Award 2021/22 ist entschieden. Die Jury vergab zwei erste Preise an Monika Busch von der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie an die Gruppe von Marie Beppler, Max Rückert, Frederike Fohr und Luca Perekrestenko vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Aufgabe basierte auf dem ­­realen Projekt um das Warenhaus Karstadt am Hermannplatz, das aktuell von Signa Real Estate und David Chipperfield Architects umgenutzt und weiterentwickelt wird. Das historische Erscheinungsbild von 1929 soll für den repräsentativen Bau adaptiert und angrenzend das Prinzip der Berliner Höfe für die städtische Verdichtung nachempfunden werden. Neuartig im Prozess ist die digitale Erfassung und Bewertung der zu demontierenden Baustoffe und Elemente durch das Unternehmen Concular. Beim diesjährigen Urban Mining Student Award waren die Student:innen gefragt, Entwurfskonzepte und baukonstruktive Lösungsansätze zum zukunftsorientierten Prozess des „Re-Use Bauens“ zu entwickeln und möglichst viel Alt-Material aus dem Bestandsbau in der angrenzenden Blockbebauung wieder- und weiterzuverwenden. Gesucht wurde eine Planung, die der gesamten Gebäudehülle eine außergewöhnliche Ästhetik des Re-Use („ReBeauty“) verleiht.

www.urbanminingstudentaward.de
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