Corona-Zeiten. Krise und Chancen. Statements und Berichte

Wie reagieren wir auf die Krise? Wir fragten bei Jung nach!

Bei Jung hat man schon vor einigen Jahren begonnen auf mobiles Arbeiten umzustellen, dies zahlt sich jetzt aus, wie uns Dijane Slavic und Nicole Heptner mailten.

In Zeiten von Corona haben wir nun alle die ersten Wochen mit erheblich spürbaren Einschränkungen und Veränderungen in unserem beruflichen und privaten Umfeld hinter uns.

Als familiengeführtes Unternehmen haben wir bereits vor Jahren begonnen, Hardware wie auch Arbeitszeitmodelle in vielen Bereichen auf mobiles Arbeiten umzustellen. Wir sind also auf diesen Arbeitsmodus vorbereitet und können momentan noch alle laufenden Projekte und Aufträge ohne größere Verzögerungen abwickeln. Unsere hausinterne IT-Abteilung ist darauf vorbereitet, die Prozesse zu optimieren, sofern dies nötig sein wird.

Zum Schutz unserer Mitarbeiter und deren Familien, sind bereits 50% der Mitarbeiter im Homeoffice tätig. In der Produktion und Logistik spüren wir über die Trennung der Schichten und der konkreten Verhaltensmaßgaben keine Beeinträchtigungen in den Werken.  

Die bewusste Entscheidung unsere Produktion in Deutschland zu halten, die Investitionen in unsere Mitarbeiter wie auch modernste Fertigungsanlagen, ermöglicht uns heute eine stabile Fertigung in den Werken. Unsere Lieferkette ist bisher intakt und wir sind in engem Austausch mit unseren Zulieferern, die vorwiegend regional ansässig sind.

Derzeit trifft sich täglich unser Corona Koordinationsteam, bestehend aus Betriebsrat, Personalleitung und Geschäftsleitung, um über das weitere Vorgehen und die Möglichkeiten an den deutschen Standorten, wie auch bei unseren 19 Tochtergesellschaften weltweit zu sprechen.

Trotz der vielen Veränderungen, haben wir in den letzten Tagen durchweg sehr positive Erfahrungen mit Partnern, Planern und Kollegen gemacht. Externe Termine werden aktuell nur noch in absoluten Ausnahmesituationen und unter bestimmten Bedingungen wahrgenommen, ein großer Teil der Besprechungen wird mittlerweile durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt.

Derzeit beschäftigen wir uns verstärkt damit digitale Inhalte für Architekten und Interior Designer als Alternative zu den Jung Architekturgesprächen zu entwickeln. Seinen Sie gespannt. Mehr dazu in Kürze auf architekten.jung.de oder über den JUNG Architekturbrief, zu dem sie sich gerne jederzeit anmelden können.

In dieser für uns alle völlig neuen Situation müssen wir die sich ständig ändernden Umstände immer wieder neu bewerten und sind aufgerufen, im Rahmen der behördlichen Vorgaben kreative Lösungen zu finden. Es betrifft uns alle­, keiner von uns weiß, wie sich die Situation entwickeln und wie lange sie andauern wird. Lassen Sie uns im Dialog bleiben – gemeinsam sind die Chancen größer, die nächsten Wochen erfolgreich zu bewältigen!

Dijane Slavic & Nicole Heptner, Architektur Media Management, JUNG, 27.03.20

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