Riegelformate

Langgestreckte Ziegelformate sind keine Erfindung unserer Zeit. Man findet sie bereits schon bei früheren Bauwerken in den Mittelmeerregionen, wo sie auch ihren Ursprung haben. Der Klinkerhersteller GIMA hat diese Tradition aufgegriffen und diese Formate in seine Produktion übernommen, als Vollsteine oder auch gelocht. Die Formate variieren in der Regel in der Länge von 365 bis 490 mm, in Höhen von alternativ 40, 52, 71 oder 113 mm. Die Tiefe beträgt entsprechend der DIN 105 für Vormauerziegel 90 bzw. 115 mm. Abweichende Längen- und Höhenformate sind möglich, ebenso wie Formsteine und auch Fertigteilelemente für Sichtmauerwerk. Riegelformate entsprechen grundsätzlich der DIN 105 bzw. EN 771-1. In der modernen Architektur übernehmen die langgestreckten Riegelformate unterschiedliche, gestalterische Aufgaben in der Fassadenstrukturierung. Sie strecken das Gebäude, oftmals noch unterstrichen durch eine verklebte oder aber auch auf ein Minimum reduzierte kaum wahrnehmbare Stoßfuge. Sie greifen die Proportionen der Kubatur auf. Sie erzeugen Plastizität durch vorspringende Schichten, oder aber sie betonen im besonderen Maße die Flächigkeit einer Wand, wenn sie oberflächenbündig verfugt sind.

GIMA Girnghuber GmbH
84163 Marklkofen
Fax: 0 87 32/2 42 00
info@gima-ziegel.de
www.gima-ziegel.de

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