Rekordbeteiligung bei der Ingenieure ohne Grenzen Challenge  

Am 16. Februar fand die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Ingenieure ohne Grenzen Challenge als Online-Event statt. Zum Sieger wurde ein Team von Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gekürt. Mit 1 200 TeilnehmerInnen von neun Hochschulen verzeichnet die Challenge in diesem Jahr einen ­neuen Rekord. Die Challenge bestand wie üblich darin, für ein reales Problem aus der Entwicklungszusammenarbeit praktikable technische ­Lösungen zu entwerfen. Die erste Wahlaufgabe bestand im Entwurf neuer Werkzeuge für das Entfernen von Holzresten aus den Wäldern Nepals. Die zweite beinhaltete die Entwicklung von effektiveren Transportmethoden für die gesammelte Biomasse. Bei der dritten Option sollten die Studierenden eine Anlage zur Herstellung von Holzkohle konzipieren, die erschwinglich ist und gleichzeitig einen hohen Wirkungsgrad hat. Das Siegerteam wählte die dritte Aufgabe und entwickelte eine Anlage zur Verkohlung von Biomasse mit einem Zweikammersystem. Damit wird ein deutlich höherer Wirkungsgrad erreicht als mit den bisher genutzten Anlagen. Den zweiten Platz belegte ein Team der TU Dortmund mit dem Konzept eines modularen Seilsystems für den Transport von Holzresten. Ein Team der Hochschule Rhein-Main entwarf ein Werkzeug, das Sense, Säge und Astschere vereint, und kam damit auf den dritten Rang. Die erarbeiteten Lösungen werden nun mit dem nepalesischen Projektpartner MinErgy weiterentwickelt mit dem Ziel, sie in der Praxis umzusetzen. (Quelle: Ingenieure ohne Grenzen e.V, Jens Völker)

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