Nachhaltige Modernisierung
Fachkongress am 1. Dezember 2010 im „inHaus2“, Duisburg

Durch Sparmaßnahmen waren Kommunen in den letzten Jahrzehnten oft nicht in der Lage, den bestehenden kommunalen Gebäudebestand in den notwendigen Intervallen zu modernisieren. Darunter gelitten haben insbe­sondere Bildungseinrichtungen wie Schulgebäude und Kindergärten aber auch allgemeine Verwaltungsgebäude, Kultur- und Sportstätten oder Kliniken und Krankenhäuser. Die Folge sind veraltete, schadhafte Gebäude, die neben schlechten Lern- bzw. Arbeitsbedingun­gen enorme Betriebskosten verursachen.

Mit dem Konjunkturpaket II sind die Umsetzungsmöglichkeiten für energetische Modernisierungen aus finanzieller Sicht erleichtert worden, parallel dazu ist vielerorts ein klares Bild entstanden, in welch hohem Maße Handlungsbedarf kurz- und mittelfristig notwendig wird.

Nachhaltige Modernisierungen von Bildungseinrichtungen und kommunalen Gebäuden erfordern intensivere Planung. Im Vergleich zum privaten Wohnungsbau sind zusätzliche Vorschriften relevant und höhere Anforderungen gerade in Bezug auf die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie die Umsetzung im laufenden Betrieb zu erfüllen. Dabei bleibt der Passivhaus-Standard nicht alleine dem Wohnungsbau vorbehalten. Auch öffentlichen Gebäuden ermöglicht er eine Amortisation der Modernisierungsmaßnahmen bereits nach wenigen Jahren durch den verringerten Heizwärmebedarf. Architekten und Planer stellt es jedoch oft vor große Herausforderungen, sowohl der Wirtschaftlichkeit und der Optik als auch der Funktionalität und dem Schutzbedürfnis der Nutzer gerecht zu werden.

Der Modernisierungskongress am 1. Dezember 2010 in Duisburg geht auf die spezifischen Anforderungen, aber auch auf konkrete Lösungsansätze ein. Er richtet sich an Planer und Architekten, die kommunale Gebäude jeglicher Art zu ihrem Tätigkeitsbereich zählen, sowie an Mitarbeiter von Bau­ämtern und kommunalem Gebäudemanagement.

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