Grundstein gelegt

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Kaiserwetter zur Grundsteinlegung des Schlosses am Standort Lücke mitten in Berlin: Eine Handvoll Demonstranten weit ab hinter dem Bauzaun konnte die Zeremonie in der riesigen Baugrube ebenso wenig stören wie die dezenten Hinweise seitens des Ministeriums, für etwaig ausbleibende Spendenmittel in die Bresche zu springen, niemanden überraschen konnten. Dass mit der Grundsteinlegung die Diskussion um das Projekt beendet sein soll, kann nur der glauben, der nichts anderes glauben will. Und er wird weiterhin Fragen nach dem Projekt weniger Männer (alle waren sie da) und Frauen (von denen ein paar) als Larmoyanz (Bürgermeister), Nörgeln (Minister) oder Unterstellun­gen (von Boddien) abqualifizieren.

Nun wurde also der Grundstein in Anwesenheit zahlreicher Honorationen und Spender gelegt, der Architekt freute sich, der Minis-ter mahnte zu mehr Freude an der Sache, der Herr über den Preußischen Kulturbesitz erklärte, dass alles seine Richtigkeit habe und der Bundespräsident wünschte den Bauarbeitern Gesundheit. Letzterem kann man sich anschließen. Wir bleiben dran. Be. K.

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