Deutscher Hochschulbaupreis 2016

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Träger des „Deutschen Hochschulbaupreis 2016“. Der mit 15 000 € dotierte Preis geht an das Kollegiengebäude Mathematik, dessen Umbau die Arge Ingenhoven architects und Meyer Architekten aus Düsseldorf gestaltet haben. „Mit der Sanierung des Kollegiengebäudes Mathematik wird eine vordringliche Bauaufgabe im deutschen Hochschulbau, der Umgang mit dem Bestand aus der Nachkriegszeit, vorbildlich gelöst“ so die Jury unter dem Vorsitz von Professorin AnneJulchen Bernhardt, Lehrstuhlinhaberin für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der RWTH Aachen. „Der Bestandsaufbau wirkt insbesondere durch den überdachten Innenhof, der einen neuen akustisch ausgezeichneten Veranstaltungsraum schafft und gleichzeitig das kommunikative Herzstück des Gebäudes ist. Die hellen Materia­lien und die lichtdurchströmte Konstruktion des transparenten Folienkissendaches geben dem großen, ehemals düsteren Gebäude einen leichten und freundlichen Charakter.“ Zwei weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5 000 € erhielten die TU Chemnitz und die Kunsthochschule Halle. Prämiert wurde der Weinhold-Bau der TU Chemnitz, für das die Münchner Burger Rudacs Architekten verantwortlich zeichnen, sowie die Mediathek Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle, deren Planung die Dresdner F29 Architekten GmbH und ZILA Frei Architekten aus Leipzig gemeinsam realisiert haben. Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums zum dritten Mal ausgelobt. Die Auszeichnung wird unterstützt von der Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25 000 €. Um den Preis haben sich 37 Hochschulen mit 40 Bauprojekten aus zehn Bundesländern beworben.

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