Best House in the World
Die erste Ausgabe des internationalen Architekturwettbewerbs „Best House in the World“, initiiert vom spanischen Luxusfertighausproduzenten Casas inHAUS hatte 517 Anmeldungen aus über 100 Ländern erzielt; fast 200 wurden schließlich eingereicht. Mit einem Gesamtpreisgeld von 111 000 € gehört der Wettbewerb zu den höchstdotierten im Bereich Einfamilienhäuser. Bauteil-/
-Material-Unterstützer-Firmen finden sich in ganz Europa. Der Wettbewerb soll dem anspruchsvollen Kunden zeigen, dass die „hochpräzise industrielle Modulbauweise in der Lage ist, jedes architektonische Projekt originalgetreu umzusetzen, ohne seine Essenz zu verlieren.“ (Casas inHaus)
Verliehen wurde der Preis in drei Kategorien, in zweien davon ging er an Häuser in Deutschland, so an das Büro Florian Hahnl mit der „Villa BG“ und das Büro Fuchs Wacker Architekten BDA mit der „Villa Nienstedten“, Hamburg. Die Kategorien sind – dem Anspruch des Auslober folgend, Luxus im Modulbau nachzuweisen – in Koolhaas‘sche Größenkategorien aufgeteilt: S M L XL. Konkret: Die deutschen Beiträge finden sich in Kategorie M (bis 500 m²) und XL (über 1 000 m²). Ob die genannten Flächen nun Nutz- und Putzflächen sind, mag jeder für sich entscheiden. Best House in the World? „Casas inHAUS zeigt einmal mehr, dass die Zukunft des Wohnens in der Verbindung von exzellenter Architektur und einem industriellen System liegt, das in der Lage ist, sie Wirklichkeit werden zu lassen.“ Lösung für den Wohnungsmangel, Klimakrise oder das Verschwinden des Miteinanders in der Mitte? Eher nicht. Be. K.
