Badischer Architekturpreis 2026
Der Preis ist wohl ein Exot unter den Architekturpreisen, scheint aber angekommen: Der Badische Architekturpreis 2026 hatte mehr als 270 Einreichungen in elf Kategorien. 24 Projekte stehen jetzt im Publikumsvoting bereit – Online-Abstimmung für jedermann bis zum 16. Oktober. An dem Voting hatten sich in den vergangenen Jahren sehr viele Menschen beteiligt. Den Preis initiierte Jürgen Grossmann, Architekt, Investor und Unternehmer sowie Geschäftsführer der Grossmann Architekten GmbH.
Neben den 24 Kandidaten der Online-Abstimmung stehen drei Preisträger aber bereits fest: In der Kategorie Ökologisches Bauen setzte sich die Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim (Lanz Schwager & Partner Architekten) vor der Kita St. Kilian in Massenbachhausen (Ecker Architekten) und der Kita Dogern (lüttinarchitekten) durch. Beim „Preis für Bauen der Zukunft!“ liegt die Schleuse Schwabenheim bei Dossenheim (Ecker Architekten) vorn – vor der Josef-Schwarz-Schule Heilbronn (Behnisch Architekten). Und den mit 2 000 € dotierten Young Talent Award sichern sich Gereon Schumacher und Finn Hoffmeister für ihren Entwurf „Gleisbad Stuttgart – Wasser im Herzen der Stadt“.
Der All-Stars-Award geht in diesem Jahr nach Basel an die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron, deren 1978 gegründetes Büro Herzog & de Meuron international zu den einflussreichsten zählt. Mit Bauten für Vitra in Weil am Rhein haben sie auch im badischen Raum architektonische Statements hinterlassen.
Herzog & de Meuron folgen auf frühere All-Stars-Preisträger wie den französischen Designer Philippe Starck (Duravit-Headquarter, Hornberg), den Amerikaner Richard Meier (Burda-Museum, Baden-Baden) und den Japaner Tadao Ando (Weisenburger-Zentrale, Karlsruhe). Alle weiteren Gewinner werden im Rahmen der Gala am 7. November 2026 gekürt.
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