DAM zeigt ab 20. Juni

Too Hot - Heiße Städte, neue Wege

Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Diesem Thema widmet sich eine Ausstellung im Deutsches Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt: "Too Hot – Heiße Städte, neue Wege" ist ab dem 20. Juni 2026 dort zu sehen.

Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Viele von ihnen wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt?

Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura
Foto: Pol Viladoms

Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura
Foto: Pol Viladoms
Die Ausstellung "Too Hot" im Frankfurter DAM zeigt Beispiele aus 13 europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen, heißt es in der Mitteilung des Museums. Die Ausstellung veranschauliche, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird.

"Too Hot" richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträgerinnen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Die Austellung ist bis zum 7. Februar 2027 in Frankfurt zu sehen.

Weitere Informationen

Ausstellung: Too Hot - Heiße Städte, neue Wege

Kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central)

Deutsches Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Begleitprogramm: dam-online.de