Professorin Messari-Becker in den Club of Rome aufgenommen

Auf Vorschlag von Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker ist Bauingenieurin Prof. Dr. Lamia Messari-Becker in den internationalen Club of Rome aufgenommen worden.

Professorin Dr. Lamia Messari-Becker von der Universität Siegen wurde in den Club of Rome aufgenommen. Die DBZ gratuliert zu dieser Berufung in den Kreis namhafter Wissenschaftler und ehemaliger Staatschefs aus der ganzen Welt. Die 1968 gegründete internationale gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz setzt sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit ein.  Vorgeschlagen hat sie der ehemalige Ko-Präsident des Club of Rome, Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Eingeladen wurde sie von den Präsidentinnen, Sandrine Dixson-Declѐve und Dr. Mamphela Ramphele.

Messari-Becker forscht und lehrt an der Uni Siegen in den Gebieten der Gebäudetechnologie und Bauphysik. Ihr Engagement konzentriert sich auf die zukunftsweisende Gestaltung von Gebäuden und Städten. Sie steht für eine ganzheitliche Sichtweise der Nachhaltigkeit in der Gebäude- und Stadtplanung und fordert eine stärkere Integration dieser Bereiche. Die Bauingenieurin berät PolitikerInnen unter anderem im Expertenkreis des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und war bis 2020 im Sachverständigenrat für Umweltfragen tätig.

„Meine Sicht auf viele Herausforderungen in Bezug auf Ressourcenschonung, Zugang zur Bildung, Energie, Wasser und Pflege und andere Ziele für eine nachhaltige Entwicklung ist durch meine internationale Berufserfahrung und meine Herkunft stark geprägt“, sagt Messari-Becker. Diese Herausforderungen können ihrer Ansicht nach nur gelöst werden, indem man die Komplexität akzeptiert und gemeinsam eine Sichtweise für unterschiedliche Bedürfnisse entwickelt. „Ich möchte gerne diesen Blick und meine internationale Erfahrung einbringen und freue mich so sehr – über diese Ehre und auf viele engagierte Menschen für die globale Nachhaltigkeit."

Weitere Informationen:
https://clubofrome.org/

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