Schinkel-Wettbewerb 2027 ausgelobt
Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) hat den Schinkel-Wettbewerb 2027 ausgelobt. Unter dem Titel „Mythos Alexanderplatz“ rückt einer der bekanntesten und zugleich widersprüchlichsten Orte Berlins in den Mittelpunkt. Junge Planerinnen und Planer sind eingeladen, neue Perspektiven für den Alexanderplatz und sein Umfeld als lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Stadtraum im Herzen der Hauptstadt zu entwickeln. Anmeldeschluss ist der 25. Januar 2027.
Gesucht wird eine positive und integrative Vision für den Alexanderplatz und sein bislang in Teilen vernachlässigtes Umfeld. Verkehr und kommerzielle Nutzungen sollen dabei um öffentliche, kulturelle und soziale Angebote ergänzt werden. Ziel sei ein lebendiges und gerechtes Quartier, das dem besonderen Nimbus des Alexanderplatzes ebenso gerecht werde wie den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen, die hier wohnen, arbeiten, umsteigen oder zu Besuch sind, heißt es in der Auslobung.
Die Aufgabenstellungen verteilen sich auf folgende sechs Fachsparten: Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Konstruktiver Ingenieurbau, Mobilität/Verkehrsplanung und Freie Kunst. Interdisziplinäre Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht. Neben den sechs klassischen Fachsparten können auch Disziplinen wie Umwelt- und Materialwissenschaften, Soziologie, Geisteswissenschaften, Design, Innenarchitektur oder Informatik einbezogen werden.
Der AIV-Schinkel-Wettbewerb ist ein offener Ideen- und Förderwettbewerb für Studierende und Absolvierende aus Städtebau, Landschaftsarchitektur, Architektur, Bauingenieurwesen, Verkehrsplanung und verwandten Fachrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler und Studierende der Freien Kunst. Zum Abgabetermin dürfen die Teilnehmenden nicht älter als 35 Jahre sein.
www.aiv-berlin-brandenburg.de
