World Conference Center, Bonn

Das neue Hauptgebäude bildet zusammen mit dem ehemaligen Plenarsaal der Bundesregierung sowie dem historischen Wasserwerk am Ufer des Rheins die wesentlichen Elemente des World Conference Center Bonn, kurz WCCB. Vollendet wurde es von den Büros Heinle, Wischer und Partner aus Köln und Inros Lackner SE aus Bremen, denen die Stadt Bonn Ende 2012 den Auftrag zur Fertigstellung des 40 Mio. Euro teuren Bauvorhabens erteilte. Darin untergebracht sind Tagungs-, Veranstaltungs- und Aufenthaltsräume. Vom Foyer aus erschließen sich der große Hauptsaal, der kleine Hauptsaal sowie die kleineren Konferenzräume. Eine optimale Raumakustik war für den großen, über zwei Geschosse gehenden Hauptsaal gefordert, in dem insgesamt knapp 3 600 Zuhörer Platz finden. Mit einer Gesamthöhe von 16 m ergibt sich dort ein akustisch wirksames Raumvolumen von rund 38 000 m3, für das eine Nachhallzeit von TSoll = 1,30 s angestrebt wurde. Alle Räume sind durch Trennwandsysteme teilbar und für unterschiedliche Tagungs- und Veranstaltungsformen nutzbar. Vom Untergeschoss des Foyers verbindet ein Tunnel das neue Hauptgebäude mit dem Plenarsaal am Rheinufer. Aufgrund der unterschiedlichen Höhen von Hauptgebäude und altem Plenarsaal finden sich in der gesamten Tunnelanlage mehrere Steigungen und daraus resultierende Plateaus und Rampen.

Vom großen Konferenzsaal über die kleineren Sitzungszimmer bis zum „Raum der Stille“: Jeder Raum erhielt auf seine Größe und Nutzungsart abgestimmte Konstruktionen und eine entsprechend geplante Raumakustik, die mit akustisch wirksamen Bauteilen von Rigips ausgeführt wurdenSaint-Gobain Rigips GmbH
www.rigips.de

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