Russland ist ein heißes Eisen
Nicht nur EEA, Rotterdam, trifft die Krise in Russland

Mag man überrascht sein, dass ein so renommiertes Büro wie EEA Erick van Egeraat im Januar 2009 Insolvenz anmelden musste? Mitarbeiter hatten schon länger kein Gehalt mehr überwiesen bekommen. Der Blick auf die Web-Site offenbart das Dilemma des erfolgsverwöhnten Expansionisten: Zahlreiche Projekte wurden in Russland akquiriert, Objekte von durchaus spekulativem Charakter in Khanty-Mansiysk, Moskau oder St. Petersburg. Die Rückzieher der Gazprom-Oligarchie von ihren hochfliegenden Bauplänen lässt den Crash auch anderer Büros, die sich in Russland engagierten, vermuten. Doch es geht weiter mit EEA und den rund 50 aktuell laufenden Projekten, jetzt unter neuem Label: Ab sofort gibt es den Barock der Moderne unter „Designed by Erick van Egeraat BV“. Wir wollen hoffen – auch mit Blick auf Egeraats Baustelle in Leipzig – es hülfe. Be. K.

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Ausgabe 2012-03

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