Protokoll der Jurysitzung Balthasar Neumann Preis 2016

Die Jury tritt am 23. Februar 2016 um 09:00 Uhr zusammen.
Stimmberechtigte Mitglieder sind:

– Prof. Brian Coday, TU Graz
– Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich, Chefredakteur DBZ

– Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel, UDK, Berlin
– Dipl.-Ing. Arch. Christian Heuchel, Ortner & Ortner Baukunst, Köln
– Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft, osd – office for structural design,

Frankfurt a. M.
– Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Universität Siegen – Dipl.-Ing. Hartmut Miksch, Architekt BDB, Mitglied im

Bundespräsidium des Bundes Deutscher Baumeister,

Architekten und Ingenieure e.V (BDB)

– Dipl.-Ing. Arch. Gerhard Wittfeld, kadawittfeldarchitektur, Aachen

Es sind insgesamt 73 Arbeiten eingegangen, die allesamt in einer einzigen Kategorie behandelt werden. Die Jurymitglieder wählen Frau Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker einstimmig zur Vorsitzenden.

Bereits im Vorfeld der Jurysitzung wurden alle Arbeiten auf Einhaltung der formalen Abgabekriterien überprüft. Dazu gehörten generell das Abgabedatum, das geforderte Abgabeformat und die notwendige Dokumentation zur weiteren Erläuterung.

Nach einem ca. 30-minütigen Sichtungsrundgang erfolgt der erste Wertungsrundgang. Hierbei gilt der Modus, dass ein Wettbewerbsbeitrag ausscheidet, sofern nicht mindestens ein Jurymitglied Einspruch dagegen erhebt. Im ersten Wertungsrundgang scheiden folgende Arbeiten aus: 2, 4, 5, 6, 10, 12, 13, 16, 18, 20, 21, 22, 23, 26, 27, 28, 29, 32, 33, 35B (Objekt ist noch nicht fertiggestellt), 36, 37, 38, 39, 41, 42, 43, 44, 45, 47, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 62, 64, 65, 68, 69 und 72. Somit verbleiben 30 Arbeiten im Wettbewerb.

Im zweiten Wertungsrundgang bleibt eine Arbeit im Wettbewerb, sofern kein Jurymitglied einen Antrag zum Ausscheiden stellt. Dieser Antrag muss die einfache Mehrheit der Jurystimmen finden. Folgende Arbeiten scheiden im zweiten Wertungsrundgang aus: 1, 3, 7, 11, 15, 17, 19, 25, 34, 35A, 46, 58, 60, 61, 70 und 71. Somit verbleiben 14 Arbeiten im Wettbewerb.
Im dritten Wertungsrundgang scheidet eine Arbeit aus dem Wettbewerb aus, sofern kein Jurymitglied einen Antrag zum Verbleib stellt. Dieser Antrag muss die einfache Mehrheit der Jurystimmen finden. Folgende Arbeiten scheiden im dritten Wertungsrundgang aus: 8, 9, 24, 31, 40, 48, 49, 63 und 66. Somit verbleiben 5 Arbeiten im Wettbewerb und in der engeren Auswahl.

Die Jury beschließt, dass aus den verbleibenden fünf Arbeiten der Wettbewerbssieger gekürt wird und die übrigen vier Arbeiten mit einer Auszeichnung prämiert werden. Es folgt eine Abstimmung der Jury, welche Arbeit als potentieller Sieger in Frage kommt und welche Arbeit ausschließlich mit einer Auszeichnung gewürdigt werden soll. Hierbei entscheidet die einfache Stimmenmehrheit.

Nach intensiver Diskussion entscheidet sich die Jury einstimmig, der Arbeit Nr. 50 den Balthasar Neumann Preis 2016 zuzusprechen.

Folgende Arbeiten sollen ausschließlich eine Auszeichnung erhalten: 14, 30, 59 und 67.

Bewertung der Arbeiten:

Balthasar Neumann Preis 2016
– Arbeit 50: Neubau Katholische Propsteikirche St. Trinitatis
Schulz und Schulz Architekten, Leipzig

Auszeichnungen

– Arbeit 14: Deutsche Schule, Madrid/ES
Grüntuch Ernst Architekten, Berlin – Arbeit 30: ZOB Pforzheim – Zentraler Omnibusbahnhof, Pforzheim
METARAUM, Stuttgart – Arbeit 59: Hilti Innovation Center/LIE
giuliani.hönger AG, Zürich/CH
– Arbeit 67: Dreischeibenhaus
HPP Architekten, Düsseldorf

Lamia Messari-Becker, Vorsitzende der Jury

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