Panoramabilder

Nach dem Band mit Texten zur Fotografie von Arthur Conan Doyle (s. DBZ 10 2014) nun die ganze Fülle: Texte zur Bildschöpfung mittels Maschinen, Apparaten oder auch nur der Imagination. Das Spektrum reicht dabei von den frühen, eher einer Hermeneutik verpflichteten Sichtweisen zu philosophischen und am Ende auch vordergründig rein literarischen Textsorten. Die Auswahl ist natürlich lückenhaft und subjektiv, sie will auch gar nicht das nachholen, was es offenbar bis heute nicht gibt: eine Stringenz, eine Kontinuität in der Theoriegeschichte. Was die Anthologie aber leistet ist die subtile Hilfe bei der möglichen Beantwortung der von Denis Roche für zentral erachteten Frage: „Womit kann eine Fotografie etwas zu tun haben, sobald man sie macht?“

Mit Sachregister in jedem Teil-Band und einem Gesamtverzeichnis von Inhalt und Autorennamen. Be. K.

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