Organische Formensprache „Up den Slump“
Schlump One, Hamburg

Das Büro- und Praxisgebäude Schlump One von den Berliner Architekten J. Mayer H. Architects zwischen Hamburgs Schanzenviertel und Universitätsquartier basiert auf einem Gewerbeobjekt aus den 1950er-Jahren, das in den 1990er-Jahren bereits saniert wurde. Der Name Schlump One rührt von der früheren Bezeichnung des Flurstückes „Up den Slump“, die wiederum auf die ehemalige Moorlandschaft zurück zu führen ist. 2010 wurde das Bestandsgebaüde am U-Bahnhof Schlump vollständig entkernt und saniert. Zudem wurde das Objekt um einen Neubau erweitert, der zusammen mit dem bestehenden Rechenzentrum eine Privatuniversität beherbergt. Das Gebäude wird von einer organisch anmutenden Metall-Glasfassade umhüllt, die die Architekten in ähnlicher Form schon einmal an einem Neubau an Hamburgs Außenalster realisiert haben. Die Gestaltung der Fassade ist im Inneren des Gebäudes durch die ebenfalls organische Formgebung der Räume konsequent fortgeführt worden. In dem 2012 fertig gestellten Gebäude befinden sich auf ca. 8 000 m2 bis zu vier Praxen oder Büros pro Geschoss. Die Ebenen lassen sich in 160 bis 1 200 m2 Einheiten unterteilen.

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