Harburger Umbau 
Trapez Architektur verwandelt
Schmirgelfabrik in offene Büros

Das Gebäude am Kaufmannskanal gehört zum Ensemble historischer Fabrikbauten, die heute Teil des „channel hamburg“ sind, einem Hightech-Dienstleistungszentrum im Harburger Binnenhafen. Um den historischen Charakter der Schmirgelfabrik zu bewahren, erhielt man die Backsteinfassade weitgehend. Nur vereinzelte Eingriffe in den Bestand lassen die neu eingezogene Modernität dahinter erkennen. Flexibilität und Transparenz sind Kernthemen des Konzepts von fließenden Räumen und abstrakten Landschaften, mit dem die Gestaltung des Innenraums umgesetzt wurde. Dieses zeigt sich bereits im Foyer, das die gesamte Erdgeschossebene einnimmt. Ein langer, sich durch den Raum win­dender Tresen bestimmt im Wesentlichen und fast aus­schließlich das Erscheinungsbild des Rau­mes. Das lässt flexible Nutzungen für Vorträge oder andere Veranstaltungen zu. Bewegung und Offenheit ist auch in den oberen Geschossen zu spüren, in denen die Büros untergebracht sind. Auch hier wurde auf eine starre Anordnung von Einzel- und Doppelbüros verzichtet. So genannte „Bewegungszonen“, begrenzt durch eine lange geschwungene Wand, und freistehende Raumobjekte, die man verstreut über das Geschoss findet, dominieren hier das Wesen der Büroetagen und sorgen für Kommunikation und Transparenz. S.K.


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