Handarbeit
s.Oliver Headquarter, Rottendorf

In Rottendorf bei Würzburg entstand nach einem Entwurf des Architektenbüros KSP Engel und Zimmermann die neue Hauptverwaltung des Modeunternehmens s.Oliver. Horizontal verlaufende Fensterbänder bestimmen die Aluminiumfassade, die durch eingeschobene Boxen und schwarze Aluminiumelemente strukturiert wird. Der kompakte Baukörper wird durch eingeschnittene Höfe und Dachterrassen gegliedert. Der erste Gebäudeeinschnitt empfängt den Besucher mit einem offenen Foyer, der zweite Hof ist auf die Bestandsgebäude des Firmensitzes ausgerichtet und wurde mit Terrassen und Wasserflächen als geschützte Pausenzone für die Mitarbeiter angelegt. Den Mittelpunkt des Gebäudes bilden kommunikative Bereiche mit Lounges und variabel nutzbaren Zonen im Bereich der zentralen Erschließung. Die Arbeitsbereiche für die 350 Mitarbeiter sind flexibel gestaltet und lassen viele Bürovarianten zu. Eine moderne Gebäudeleittechnik und Messsteuertechnik sorgt für angenehmes Arbeitsklima. Heizung und Kühlung erfolgen über Wärmepumpe und Betonkernaktivierung, Beleuchtung und Beschattung werden je nach Sonneneinfall automatisch gedrosselt und zugeschaltet. Die Empfangshalle dominiert eine 19 m hohe, elliptisch geschwungene Treppe über vier Stockwerke. Bei der Treppenkonstruktion konnte auf keinerlei vorgeformte Fertigelemente zurückgegriffen werden, jeder Treppenabschnitt wurde vor Ort gefertigt und angepasst und konnte so auch die üblichen Rohbautoleranzen aufnehmen. Aus technischer Sicht war also im wahrsten Sinne des Wortes viel Handarbeit im Spiel. Die aufgehende Stahl-Unterkonstruktion der 110 m langen Brüstung der Treppenellipse wurde mit zwei Lagen Bauplatten an den Längsseiten und mit vier Lagen 6 mm Glasroc F (Riflex) an den Rundkehren beplankt. Mit diesen biegsamen Spezialgipsplatten ließen sich die geforderten Krümmungsradien von bis zu 400 mm realisieren.  
 
Saint-Gobain Rigips GmbH
40549 Düsseldorf
info@rigips.de www.rigips.de

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2011-07

Funktion und Sinnlichkeit

Die Brandschutzplatte Glasroc F (Ridurit) von Rigips ist jetzt als normkonforme vliesarmierte Gipsplatte nach DIN EN 15283-1, Typ GM-FH2 mit verringerter Wasseraufnahme und verbessertem...

mehr
Ausgabe 2018-06

Außendeckensysteme

Au?endecken bei einem ?berdachten Eingangsbereich

Rigips-Außendeckensysteme können in geschützten und in bewitterten Außenbereichen eingesetzt werden. Je nach Anwendungsbereich und bauspezifischen Gegebenheiten empfehlen sich geprüfte Systeme...

mehr
Ausgabe 2015-11

Freitragende F 90-Decke

Die freitragende Brandschutzdeckenkonstruktion in F 90-Qualität von Rigips basiert auf der Brandschutzplatte Glasroc F (Ridurit). Die vliesarmierte Gipsplatte entspricht DIN EN 15283-1, verfügt...

mehr
Ausgabe 2020-04

Zuverlässiger Schutz für Feuchträume

Mit Glasroc X bietet Rigips seit einigen Jahren eine besonders leis-tungsstarke Trockenbauplatte speziell für den Ausbau von Feucht- und Nassräumen an. Die Trockenbauplatte entspricht dem Typ GM-FH1...

mehr
Advertorial / Anzeige

Rundum geschützte Fassaden im Holzbau

Innovative Außenwandkonstruktionen mit Rigips Glasroc X

Rigips Glasroc X bietet außen wie innen einen nachgewiesen zuverlässigen Feuchteschutz. Die Platte entspricht dem Typ GM-FH1 nach DIN EN 15283-1 und verfügt über einen hoch feuchte- und...

mehr