Alt trifft Neu Schrödterhaus, Leipzig

Das in den Jahren 1912 und 1913 für den Textil- und Teppichhändler Georg H. Schrödter erbaute Geschäftshaus stand von Anfang an für Fortschritt. Hinter der Muschelkalkfassade verbirgt sich ein Stahl­betonskelett. Kurz nach der Wende, in den Jahren 1993 und 1994, wurde das Gebäude um ein postmodernes Haus ergänzt. Das Ensemble bildet eine Gesamtfläche von ca. 10 000 m². Doch stand das private Messehaus mit Passage aufgrund seiner kleinen Ladenflächen im Erd- und 1. Obergeschoss über lange Zeit leer. Architekt André Klinge gelang mit gekonnten Eingriffen aus dem Gebäude wieder ein begehrtes Objekt zu machen. Zunächst erschloss Klinge den Altbau erneut durch einen eigenen Eingang – mittlerweile der Haupteingang des Ensembles. Die Passage setzte er in die Mitte des Kom­­­­­plexes. Des Weiteren ließ er den Neubau durch eine schlichte Fassade gegenüber dem Altbau zurücktreten. Im Inneren führt je im Alt- und Neubau ein Aufzug in die oberen Etagen. Bei der Sanierung erwiesen sich die offenen Grundrisse von Vorteil. So konnte im obersten Geschoss eine Lounge realisiert werden.

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