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BAU 2019, Halle C3 / Stand 100: sedak zeigt neue Entwicklungen im konstruktiven Glasbau

Glas-Spacer: Mehr Transparenz für Isolierglasfugen

 
Im Stile einer Manufaktur hat sich sedak als Spezialist für Gläser in Überformaten den Ruf erarbeitet, Sonderlösungen mit Potenzial bis zur Serienreife zu entwickeln. Auf der BAU 2019 zeigen die Gersthofener (Halle C3 / Stand 100) transparente Meisterstücke, die die konstruktiven Eigenschaften von Glas maximal ausloten: Die ungewöhnlichen Exponate umfassen unter anderem einen 17,8 Meter langen Glasfin, der sich über den Stand streckt, eine Zehn-Meter-Glaswippe und eine Ganzglasbrüstung mit besonderem Kniff. Mit dem Einstieg beim italienischen Spezialisten Sunglass Industry gehört nun außerdem das Warmbiegen zum sedak-Portfolio – dazu gibt es ein fünf Meter hohes Exponat. Die neueste Entwicklung: Isoliergläser mit gläsernen Abstandshaltern. So werden die sonst typischen Stoßfugen bei Ganzglasfassaden optisch aufgelöst.  
Statt der konventionellen, bis zu vier Zentimeter breiten schwarzen Fuge bestehend aus Kunststoff-Spacer und Silikon kommt dafür an den zwei sichtbaren Seiten der neue „Glas-Spacer“ zum Einsatz. Im Ergebnis entsteht ein nahezu unterbrechungsfreies Gesamtbild mit maximaler Transparenz – bei unveränderten technischen Eigenschaften des Isolierglases. Bisher war die nahezu fugenlose Wirkung von großflächigen Glasfassaden nur mit Verbund-Sicherheitsgläsern erreichbar. Ein Jahr lang tüftelte sedak an der zeitgemäßen Lösung, um dem eigenen Qualitätsversprechen gerecht zu werden – denn hinter der simpel klingenden Lösung steht aufwendige Forschung. Bereits vor 25 Jahren gab es erste Versuche in der Glasindustrie, Isoliergläser mit einem Abstandshalter aus Glas zu bauen. Dabei wurden einige wenige Projekte realisiert, die nun sanierungsbedürftig sind. Vor diesem Hintergrund begann sedak die Forschung. Das Ergebnis: Die Gebäude können jetzt mit Isoliergläsern ausgestattet werden, die nicht nur die Qualitätsansprüche in Verarbeitung und Optik erfüllen, sondern auch über zeitgemäße Ug-Werte verfügen. Eine zukunftssichere Weiterentwicklung, bei der intensiv an den richtigen Zusammensetzungen und den Materialeigenschaften der einzelnen Komponenten geforscht wurde: Luftdicht verschließt ein Spezialklebstoff den Zwischenraum und hält so das Gas dauerhaft im Scheibenzwischenraum. So werden alle erforderlichen Dämmwerte langfristig erfüllt – und die Glas-zu-Glas-Fuge ist kaum sichtbar.  
Einfache Funktion, maximale Wirkung
 
An den Stoßfugen zweier Gläser verbinden sich zwei Glas-Spacer zu einer optisch aufgelösten Fuge. In den Lagerfugen, die nach der Montage in der Haltekonstruktion nicht sichtbar sind, kommt ein konventioneller Randverbund für Isolierglas zum Einsatz, der den Scheibenzwischenraum trocken hält. „Die Isoliergläser mit Glas-Spacer ergänzen unser Leistungsportfolio und bieten zu unseren Laminaten eine spannende Alternative mit zeitgemäßen Energiewerten“, unterstreicht sedak Vertriebsleiter Ulrich Theisen, „diese neue Stufe der Transparenz von Glasfassaden und -dächern ermöglicht eine noch ehrlichere, offenere Architektursprache.“