Der „Kuschelbeton“ kommt ohne Wärmedämmung aus
Wohnhaus in Berlin-
Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Infraleichtbeton: 760kg/m³ Trockenrohdichte und...
Fotos (3): Lutz Artmann, Berlin
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Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Foto:Lutz Artmann, Berlin
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oben: Die Anschlüsse der Geschossdecken und...
Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Foto:Lutz Artmann, Berlin
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Legende Grundrisse
1Eingang
2Wohnen
3Küche
4WC
5Diele
6... -
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Legende Deckenanschlüsse
1Randschalung für Decke
2F... -
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Legende Fassadenschnitt
1Dachaufbau:
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Clemens Bonnen
1960 geboren in Geldern
1989 Diplom an der Technischen Universität Berlin
1992 Mitglied... -
Amanda Schlaich
1958 geboren in Argentinien
1976-1982 Architekturstudium an der
UCC Córdoba...
Das Wohnhaus eines Ingenieurs und einer Architektin in Berlin wird Versuchsobjekt für einen recht neu entwickelten, das heißt verbesserten, Beton: Den Infraleichtbeton.
Architekten lieben den Beton. Die Ursache dafür ist noch nicht erforscht und muss wohl im tiefenpsychologischen Bereich zu suchen sein, denn alle anderen Zeitgenossen hassen den fahlgrauen Baustoff und pflegen betonsichtige Bauten reflexartig als „Betonbunker“ abzuqualifizieren. Nur hin und wieder gelingt es Stararchitekten, Betonbauten zu erstellen, die auch in der allgemeinen Bevölkerung Respekt erfahren. Doch für Normalarchitekten gilt (zumindest in unseren Breiten und so lange der Klimawandel sich noch nicht merklich Platz gegriffen hat): Der Beton hat, bei allen Vorzügen den entscheidenden Nachteil der enormen Wärmeleitfähigkeit. Das ist der Grund, weshalb der schöne Beton allenthalben hinter Wärmedämmung und hässlichen Verkleidungen verhehlt wird.
Doch nun zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont ab. Der Ingenieur Mike Schlaich, Inhaber des Lehrstuhls für Entwerfen und Konstruieren - Massivbau der TU Berlin hatte von dem Schweizer Architekten Patrick Gartmann gehört, der sich 2003 in Chur ein Haus aus „Isolationsbeton“ gebaut hatte, einschalig, ohne zusätzliche Wärmedämmung. Dieser Leichtbeton besteht aus einer Mischung aus Zement und Blähtonperlen sowie Blähglasperlen aus Recyclingglas-Granulat und hat etwa die Dichte von Buchenholz und wesentlich bessere Wärmedämmeigenschaften (U = 0,32 W/mK). Diese Werte genügen jedoch noch nicht, um ein Passivenergiehaus zu errichten.
Falk Jaeger, Berlin
















